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Was vielleicht am 1. April 2008 passiert - oder auch nicht
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Forum Freiheit-für-Marco.de Foren-Übersicht -> Der Fall Marco
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XY-Markus



Anmeldedatum: 14.08.2007
Beiträge: 193

BeitragVerfasst am: Sa 15 Dez, 2007 10:11    Titel: Was vielleicht am 1. April 2008 passiert - oder auch nicht

Folks,

ich sehe den 1. April 2008 eher als hypothetisch-fiktiven Termin an. Ich halte es für wenig wahrscheinlich, daß dann überhaupt noch einmal in der Türkei verhandelt wird.

Es gibt zwar kein Abkommen zwischen Deutschland und der Türkei über die Übernahme offener Verfahren, aber das bedeutet nicht, daß man das Verfahren im Einvernehmen nicht trotzdem nach Deutschland verlegen kann. Es bedeutet nur, daß die Justiz eines Landes nicht verpflichtet ist, auf förmliches Ersuchen des anderen Landes hin ein Strafverfahren zu übernehmen. Da hier bereits zwei Verfahren eröffnet sind, liegen die Dinge anders.

Die türkische Justiz könnte (wenn die Prozeßordnungen wirklich so ähnlich sind) beispielsweise das Verfahren wegen einer anderweitigen Strafverfolgung einstellen, und diese anderweitige Strafverfolgung kann auch im Ausland stattfinden (wieder wenn die Prozeßordnungen wirklich so ähnlich sind).

Danach kann die für Marco zuständige Staatsanwaltschaft das Verfahren zu einem geordneten Abschluß bringen. Sie kann dabei neben eigenen Ermittlungen, bei denen sie auch Marco anhören kann (wahrscheinlich zum erstenmal richtig und strukturiert) natürlich auch auf die Ermittlungsergebnisse aus der Türkei zurückgreifen, sofern diese der Staatsanwaltschaft überlassen werden. Bei dem Umfang und der Sorgfalt der bisheringen Ermittlungstätigkeit in der Türkei (die schriftliche Aussage ausgenommen, da sie ja auch nicht von dort stammt) dürften die Ergebnisse bequem auf ein doppelt gefaltetes DIN-A4-Blatt passen.

Bei dem bisherigen Ermittlungsergebnis wäre aus meiner Sicht das Verfahren einzustellen, wahlweise wegen mangelnden Tatverdachts oder (wenn ich das auch für weniger angemessen halten würde) wegen geringer Schuld, vielleicht auch, weil die Belastungszeugin unverfügbar ist. Der zweite Einstellungsgrund hätte den Vorteil, daß die Staatsanwaltschaft in gewissen Grenzen mit "selbst wenn" argumentieren könnte (selbst wenn [Tatbestandsmerkmal einsetzen] erfüllt wäre, wäre die Schuld des Angeschuldigten dennoch gering etc.), so daß schon deswegen Ermittlungen, die offensichtlich aussichtslos sind, auch nicht mehr versucht werden müßten. Und aussichtslos dürften die Ermittlungen insgesamt wohl geworden sein - was nach acht Monaten nicht ermittelt ist, obwohl die Ermittlung ja anfangs problemlos möglich gewesen wäre, das wird auch nicht mehr ermittelt werden.

Für Marco hätte eine solche Vorgehensweise den Vorzug, daß er einen förmlichen Abschluß des gesamten Verfahrens bekommt. Die deutsche Staatsanwaltschaft muß das gegen Marco geführte Verfahren zwar sowieso abschließen, aber wenn vorher das Strafverfahren in der Türkei beendet wäre, hätte dieser Abschluß wirklich einen beendenden Charakter (ich vermeide "Schlußstrich-Charakter"). Dies halte ich für Marco für wichtig, einfach "weiterköcheln und einschlafen lassen" sollte man das Verfahren nicht. Marco braucht irgendwann (je schneller, desto besser) die Gewißheit, "daß nichts (oder nichts "schlimmes") war", damit er seine Erlebnisse als Kapitel in seine Lebensgeschichte einordnen kann.

Sollte es dennoch zu einer neuen Verhandlung am 1. April in der Türkei kommen, würde ich an Marcos Stelle schlicht nicht erscheinen, das Risiko wäre mir zu groß. An anderer Stelle las ich, es wurde gemutmaßt, die Bundesregierung könne zugesagt haben, dafür zu sorgen, daß Marco beim Termin erscheint, aber das schließe ich aus, denn dafür gibt es weder eine Rechtsgrundlage noch eine Durchsetzungsmöglichkeit. So etwas zuzusagen, traue ich nicht einmal unserer Bundesregierung zu.

Insgesamt glaube ich daher nicht, daß von diesem Verfahren in der Türkei noch extrem viel zu hören sein wird.

Beste Grüße,
Markus
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Phädra



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Beiträge: 401
Wohnort: Baden-Württemberg

BeitragVerfasst am: Sa 15 Dez, 2007 12:08    Titel:

Noch eine Danksagung an XY-Markus: Danke für die informativen und sachlichen Beiträge wie diesen hier, das hat mich meistens sehr beruhigt...Habe eine Menge über Strafprozesse gelernt... Cool
_________________
Iudices iusti sint!!
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Edom Ehceped



Anmeldedatum: 21.08.2007
Beiträge: 376
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Sa 15 Dez, 2007 18:32    Titel: Re: Was vielleicht am 1. April 2008 passiert - oder auch nic

XY-Markus hat Folgendes geschrieben:
Folks,

ich sehe den 1. April 2008 eher als hypothetisch-fiktiven Termin an. Ich halte es für wenig wahrscheinlich, daß dann überhaupt noch einmal in der Türkei verhandelt wird.

Es gibt zwar kein Abkommen zwischen Deutschland und der Türkei über die Übernahme offener Verfahren, aber das bedeutet nicht, daß man das Verfahren im Einvernehmen nicht trotzdem nach Deutschland verlegen kann. Es bedeutet nur, daß die Justiz eines Landes nicht verpflichtet ist, auf förmliches Ersuchen des anderen Landes hin ein Strafverfahren zu übernehmen. Da hier bereits zwei Verfahren eröffnet sind, liegen die Dinge anders.

Die türkische Justiz könnte (wenn die Prozeßordnungen wirklich so ähnlich sind) beispielsweise das Verfahren wegen einer anderweitigen Strafverfolgung einstellen, und diese anderweitige Strafverfolgung kann auch im Ausland stattfinden (wieder wenn die Prozeßordnungen wirklich so ähnlich sind).

Danach kann die für Marco zuständige Staatsanwaltschaft das Verfahren zu einem geordneten Abschluß bringen. Sie kann dabei neben eigenen Ermittlungen, bei denen sie auch Marco anhören kann (wahrscheinlich zum erstenmal richtig und strukturiert) natürlich auch auf die Ermittlungsergebnisse aus der Türkei zurückgreifen, sofern diese der Staatsanwaltschaft überlassen werden. Bei dem Umfang und der Sorgfalt der bisheringen Ermittlungstätigkeit in der Türkei (die schriftliche Aussage ausgenommen, da sie ja auch nicht von dort stammt) dürften die Ergebnisse bequem auf ein doppelt gefaltetes DIN-A4-Blatt passen.

Bei dem bisherigen Ermittlungsergebnis wäre aus meiner Sicht das Verfahren einzustellen, wahlweise wegen mangelnden Tatverdachts oder (wenn ich das auch für weniger angemessen halten würde) wegen geringer Schuld, vielleicht auch, weil die Belastungszeugin unverfügbar ist. Der zweite Einstellungsgrund hätte den Vorteil, daß die Staatsanwaltschaft in gewissen Grenzen mit "selbst wenn" argumentieren könnte (selbst wenn [Tatbestandsmerkmal einsetzen] erfüllt wäre, wäre die Schuld des Angeschuldigten dennoch gering etc.), so daß schon deswegen Ermittlungen, die offensichtlich aussichtslos sind, auch nicht mehr versucht werden müßten. Und aussichtslos dürften die Ermittlungen insgesamt wohl geworden sein - was nach acht Monaten nicht ermittelt ist, obwohl die Ermittlung ja anfangs problemlos möglich gewesen wäre, das wird auch nicht mehr ermittelt werden.

Für Marco hätte eine solche Vorgehensweise den Vorzug, daß er einen förmlichen Abschluß des gesamten Verfahrens bekommt. Die deutsche Staatsanwaltschaft muß das gegen Marco geführte Verfahren zwar sowieso abschließen, aber wenn vorher das Strafverfahren in der Türkei beendet wäre, hätte dieser Abschluß wirklich einen beendenden Charakter (ich vermeide "Schlußstrich-Charakter"). Dies halte ich für Marco für wichtig, einfach "weiterköcheln und einschlafen lassen" sollte man das Verfahren nicht. Marco braucht irgendwann (je schneller, desto besser) die Gewißheit, "daß nichts (oder nichts "schlimmes") war", damit er seine Erlebnisse als Kapitel in seine Lebensgeschichte einordnen kann.

Sollte es dennoch zu einer neuen Verhandlung am 1. April in der Türkei kommen, würde ich an Marcos Stelle schlicht nicht erscheinen, das Risiko wäre mir zu groß. An anderer Stelle las ich, es wurde gemutmaßt, die Bundesregierung könne zugesagt haben, dafür zu sorgen, daß Marco beim Termin erscheint, aber das schließe ich aus, denn dafür gibt es weder eine Rechtsgrundlage noch eine Durchsetzungsmöglichkeit. So etwas zuzusagen, traue ich nicht einmal unserer Bundesregierung zu.

Insgesamt glaube ich daher nicht, daß von diesem Verfahren in der Türkei noch extrem viel zu hören sein wird.

Beste Grüße,
Markus




Danke Exclamation Exclamation Exclamation


LG Chris Razz
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Batzirob



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Beiträge: 333

BeitragVerfasst am: Sa 15 Dez, 2007 18:36    Titel:

Angeblich will Marco bzw. seine Anwälte unbedingt hin, da er 'beweisen' will dass er unschuldig ist.
Ich würde ihm raten in D. zu bleiben...sollen C. und evtl. die deustche staatsanwaltschaft beweisen dass etwas nicht o.k. war ...dann wird marco auch relativ schnell freigesprochen...
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Charlotte feiert Weihnachten in Antalya
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Krümel



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BeitragVerfasst am: Sa 15 Dez, 2007 18:39    Titel:

bloß nicht mehr in die türkei ich will das er für immer hierbleibt
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Sofi



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BeitragVerfasst am: Sa 15 Dez, 2007 18:43    Titel:

hallo rob, ich denke, wir müssen uns jetzt keine sorgen mehr machen. erstens ist es noch eine rel. lange zeit bis dahin und zweitens wird DANN schon das richtige entschieden werden ... Wink ... wir müssen jetzt erstmal "abtörnen" unsere früheren freundschaften wieder in pflege nehmen, unseren eigenen familienmitgliedern wieder mehr aufmerksamkeit widmen ... übrigens habe ich auf der MW in HH gerda aus münchen getroffen Very Happy

lg
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Batzirob



Anmeldedatum: 08.08.2007
Beiträge: 333

BeitragVerfasst am: Sa 15 Dez, 2007 18:52    Titel:

Ja Sofi habe ich mitbekommen, dass Gerda in HH war...ich/wir sind der gerda auch sehr dankbar...

Wenn alle sich beruhigt hat...machen mer eine riesenfete..

ich fahre im winter/frühling 2 monate nach Down under...also bitte auf mich warten Smile)) Razz
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MarionM



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Beiträge: 412

BeitragVerfasst am: Sa 15 Dez, 2007 19:26    Titel:

@ Markus

Vielen Dank für Deine Ausführungen. Sie sind wie immer sehr interessant.

Was hältst Du denn davon, dass das Gericht ein weiteres Gutachten über Charlottes psychischen Zustand angefordert hat?

Wie ich in einem anderen Thread schon schrieb, sollte die Ermittlungstätigkeit meiner Meinung nach in eine andere Richtung gehen (Zeugenbefragung). Aber wie Du schon schreibst, sind den Ermittlungen in dieser Richtung enge Grenzen gesetzt.

Was ich nicht verstehe, warum Charlotte nicht endlich eine offizielle Vorladung erhält. Denn dann könnte das Gericht doch sagen, wenn sie im April nicht vor Gericht erscheint, wird das Verfahren niedergeschlagen. Oder sehe ich das falsch?
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Edom Ehceped



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Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Sa 15 Dez, 2007 19:30    Titel:

Batzirob hat Folgendes geschrieben:
Ja Sofi habe ich mitbekommen, dass Gerda in HH war...ich/wir sind der gerda auch sehr dankbar...

Wenn alle sich beruhigt hat...machen mer eine riesenfete..

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Ja, dass die Gerda in Hamburg war, war echt cool Exclamation Exclamation

Ein sehr nettes Mädel (Ich hoffe sie liest das jetzt!) Exclamation

Sie brachte die Weißwurst aus München
zu den Fischköpfen nach Hamburg Wink


Doch besonders dankbar sind wir Gerda dafür,
dass sie unser PROBLEMKIND gut in Griff bekommen hat Wink


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Mit liebem MARCO-IST-WIEDER-ZU-HAUSE-GRUß

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Steff



Anmeldedatum: 04.10.2007
Beiträge: 443
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: So 16 Dez, 2007 13:26    Titel:

Sofi hat Folgendes geschrieben:
hallo rob, ich denke, wir müssen uns jetzt keine sorgen mehr machen. erstens ist es noch eine rel. lange zeit bis dahin und zweitens wird DANN schon das richtige entschieden werden ... Wink ... wir müssen jetzt erstmal "abtörnen" unsere früheren freundschaften wieder in pflege nehmen, unseren eigenen familienmitgliedern wieder mehr aufmerksamkeit widmen ... übrigens habe ich auf der MW in HH gerda aus münchen getroffen Very Happy

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Da hast Du wohl Recht- wobei ich in den letzten Wochen auch gesehen hab, auf welche 'Freunde' ich in Zukunft auch gut und gerne verzichten kann...
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Schachmatt
Gast





BeitragVerfasst am: So 16 Dez, 2007 13:36    Titel:

Laut Gesetz kann ihn niemand zwingen in die Türkei zurück zu gehen! Auch nicht unsere Regierung!
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Mary2



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Beiträge: 122
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: So 16 Dez, 2007 13:42    Titel:

Edom Ehceped hat Folgendes geschrieben:
Batzirob hat Folgendes geschrieben:
Ja Sofi habe ich mitbekommen, dass Gerda in HH war...ich/wir sind der gerda auch sehr dankbar...

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Gruß an dich lieber Chris von einem Fischkopp.
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IH50



Anmeldedatum: 21.11.2007
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: So 16 Dez, 2007 15:59    Titel:

Hallo,
über die Nachricht, dass Marco frei kommt und die Türkei verlassen darf habe ich mich sehr gefreut - richtig erleichtert war ich allerdings erst, als Marco endlich wieder in Deutschland war.
Dies hätte meinem Sohn ganz genau so widerfahren können.
Ich empfinde sehr große Hochachtung für Marco und seine Familie, da ich nicht weiß, wie wir als Familie diese immensen Ängste, Hoffnungen, Enttäuschungen durchgestanden hätten.
Aber einen Teufel würde ich tun meinen Sohn jemals wieder in die Türkei zu lassen für einen weiterführenden Prozess - und da gebe ich den "Schwarzen Peter" nicht mal an die Türkei ab - bei so viel Ungereimtheiten und Intrigen.
Grüße Euch alle und wünsche schöne Weihnachten
IH50
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Emilie Erdbeer



Anmeldedatum: 26.10.2007
Beiträge: 491
Wohnort: Hamburg (Harburg) 21079

BeitragVerfasst am: So 16 Dez, 2007 16:09    Titel:

Mary2 hat Folgendes geschrieben:
Edom Ehceped hat Folgendes geschrieben:
Batzirob hat Folgendes geschrieben:
Ja Sofi habe ich mitbekommen, dass Gerda in HH war...ich/wir sind der gerda auch sehr dankbar...

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BeitragVerfasst am: So 16 Dez, 2007 22:21    Titel: 01. April 2008

Hallo liebe Freunde,

ich möchte zum 1. April 2008 auch mal rein fiktiv meine Meinung sagen:

1. ich glaube nicht, dass Marco nochmal in die Türkei fliegt. Zwingen kann ihn niemand. Dank unseres wunderbaren Grundgesetzes darf kein deutscher Staatsbürger an ein anderes Land ausgeliefert werden. Da gibt es keine einzige Ausnahme. Und die Türkei kann ihn sich nicht einfach holen (Gott sei dank), denn das wäre als ein kriegerischer Akt gegen einen souveränen Staat zu werten und Ankara müsste mit einer entsprechenden Antwort rechnen.
2. Marco könnte in Abwesenheit verurteilt werden, was aber der Türkei nun rein gar nichts nutzt (s. Punkt 1).
3. Marco könnte in Deutschland verurteilt werden, was ich aufgrund der Sachlage stark bezweifle.
4. Marco sollte sich hüten, nochmal die EU zu verlassen. Und ich denke das macht er auch freiwillig nicht. Der ist froh wieder daheim zu sein und gut.
5. Sollte Marco in Deutschland freigesprochen werden, wird es für die Damen in England sehr teuer. Im Gegensatz zu der Tatsache dass Marco nicht ausgeliefert werden darf, ist England ein EU-Land und zivilrechtliche Forderungen können auch dort wunderbar vollstreckt werden.
Und diese zivilrechtlichen Forderungen dürften im Falle eines Freispruches mind. in einem sechstelligen Bereich liegen. Teurer Urlaub für Charlotte M. und ihre Mutter - hoffentlich.

Das wars erstmal von meiner Seite. Unser Job hier ist erstmal erledigt und ich bin einfach nur froh, dass der Junge wieder daheim ist.
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