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Vorschlag: Stärkung der Glaubwürdigkeit von Marco
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Timna007



Anmeldedatum: 30.09.2007
Beiträge: 357
Wohnort: 5120 Trimmelkam - Oberösterreich

BeitragVerfasst am: Sa 10 Nov, 2007 18:19    Titel:

Marita du würdest dich wundern wieviele gerade "ältere Stuben" auf Marcos Seite sind und zwar Männer und Frauen.
Ich rede ja mit meinen Pat. während der Ergometrie und oft ist Marco das Thema, und bis jetzt habe ich sogar von denen wo ich nicht dachte das sie das mitverfolgen (Pat. zwischen 70 und 85) gehört wie gemein sie das finden und wie sehr sie das mit Marco bewegt und berührt.
Und das quer durch alle "Schichten" vom einfachen Arbeiter bis hin zum Staatsanwalt.
Und wenn in Österreich so viele Informiert sind, wie viele mehr dann in Deutschland.
_________________
Liebe Grüße Ute

Für Wunder muss man beten, für Veränderungen muss man arbeiten! (Th. von Aquin)
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Andreas



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Wohnort: Hamburg (Harburg) 21075

BeitragVerfasst am: Sa 10 Nov, 2007 18:26    Titel:

Timna007 hat Folgendes geschrieben:
Marita du würdest dich wundern wieviele gerade "ältere Stuben" auf Marcos Seite sind und zwar Männer und Frauen.
Ich rede ja mit meinen Pat. während der Ergometrie und oft ist Marco das Thema, und bis jetzt habe ich sogar von denen wo ich nicht dachte das sie das mitverfolgen (Pat. zwischen 70 und 85) gehört wie gemein sie das finden und wie sehr sie das mit Marco bewegt und berührt.
Und das quer durch alle "Schichten" vom einfachen Arbeiter bis hin zum Staatsanwalt.
Und wenn in Österreich so viele Informiert sind, wie viele mehr dann in Deutschland.


Meine omma ist am 1.11. 82 Jahre geworden... sie findet auch, dass es eine "Riesengrosse Sauerrei ist, was dort mit dem Jungen gemacht wird!"
(o-Ton)
_________________
..."muh"?
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Marita



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Beiträge: 628
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BeitragVerfasst am: Sa 10 Nov, 2007 18:31    Titel:

Andreas ich mag deine Oma!!!

Timna grüße deine Patienten aus Deutschland!
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Andreas



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Wohnort: Hamburg (Harburg) 21075

BeitragVerfasst am: Sa 10 Nov, 2007 18:34    Titel:

Marita hat Folgendes geschrieben:
Andreas ich mag deine Oma!!!

Timna grüße deine Patienten aus Deutschland!



Sorry- ich zitiere Dich... DU kennst sie nicht!
Wink Wink Wink Wink

Ich muss dort paarmal in der Woche niedrige Arbeiten verrichten!
*löl*
Aber sie ist oki! Kann leider hier nicht reinschreiben was sie mit Ö.A. machen würde! Twisted Evil
_________________
..."muh"?
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Timna007



Anmeldedatum: 30.09.2007
Beiträge: 357
Wohnort: 5120 Trimmelkam - Oberösterreich

BeitragVerfasst am: Sa 10 Nov, 2007 18:54    Titel:

[quote="Andreas"]
Marita hat Folgendes geschrieben:
Andreas ich mag deine Oma!!!

Aber sie ist oki! Kann leider hier nicht reinschreiben was sie mit Ö.A. machen würde! Twisted Evil


Andreas ich kann mir das gut vorstellen.
Ich schreib lieber auch nicht wie "meine alten Patienten" Charlotte und ihre Mutter betiteln und den Anwalt und so...
_________________
Liebe Grüße Ute

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Andreas



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Beiträge: 2502
Wohnort: Hamburg (Harburg) 21075

BeitragVerfasst am: Sa 10 Nov, 2007 18:56    Titel:

von jemanden hat Folgendes geschrieben:
Andreas ich kann mir das gut vorstellen.
Ich schreib lieber auch nicht wie "meine alten Patienten" Charlotte und ihre Mutter betiteln und den Anwalt und so...


*g*...meine Omma pass hervorragend in deinen Patientenkreis!
Wink
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..."muh"?
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Timna007



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Beiträge: 357
Wohnort: 5120 Trimmelkam - Oberösterreich

BeitragVerfasst am: Sa 10 Nov, 2007 19:03    Titel:

Schön ich liebe meine Patienten und meine Arbeit.
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Liebe Grüße Ute

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Mark



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Beiträge: 491

BeitragVerfasst am: Sa 10 Nov, 2007 19:06    Titel:

HÖRZU Artikel:

Leben ohne Marco

Seit Ostern sitzt ein 17-Jähriger in türkischer Untersuchungshaft,
weil er ein Mädchen vergewaltigt haben soll.
In seiner Heimat will man das nicht glauben.

Neben dem Uelzener Rathaus flackern Fackeln im rauen Herbstwind.
In ihrem Schein ist das Gesicht von Marco zu sehen – er lächelt.
Es ist das Lächeln eines schlacksigen Teenagers, der wohl nie wieder so
Unbekümmert sein wird wie auf diesem Foto, das auf ein zwei Meter
Breites Transparent gedruckt wurde.
Und auf Tausende Flyer, die in Supermärkten, Restaurantes und Bars in
Niedersachsen ausliegen mit der Aufschrift „Gerechtigkeit für Marco!“.

Eine ganze Stadt glaubt an die Unschuld dieses Jungen, der seit dem 12. April
im türischen Antalya in Untersuchungshaft sitzt, in einer Zelle mit 30 Gefangenen.
Polizisten hatten den Realschüler im Familienurlaub an der Hotelrezeption
im Badeort Side festgenommen. Der Vorwurf: sexueller Missbrauch der Engländerin
Charlotte M., gerade mal 13 Jahre alt.

Über ein halbes Jahr wird Marco nun schon in der Türkei festgehalten,
herausgerissen aus der Jugend.
Sein Bruder Sascha kämpft für ihn. Der 19-Jährige hat eine Mahnwache in Uelzen organisiert.
Er steht fröstelnd in der Menschenmenge, bei neun Grad nur mit einem dünnen Fleecepulli bekleidet,
als wolle sagen: Ich zähle nicht, es geht um meinen Bruder.
„Ich bemühe mich um Spenden, damit wir das Geld haben, um die Anwälte zu bezahlen,
und damit meine Eltern regelmäßig in die Türkei fliegen können.
Einmal im Monat haben sie eine Stunde Besuchszeit, und einmal die Woche dürfen sie Marco
Zehn Minuten sehen, getrennt durch Sicherheitsglas“, so Sascha.

Die dunklen Ringe unter seinen Augen erzählen von Sorgen und wenig Schlaf, von Hoffnung,
die wächst und wieder schwindet.
Bis tief in die Nacht hinein sitzt er an der Internetseite www.freiheit-fuer-marco.de,
schreibt seinem Bruder Faxe, füttert dessen drei Katzen, geht immer wieder in Marcos Zimmer
mit dem Hochbett und den Fotos, an der Wand, um ihm näher zu sein. Manchmal legt er eine von
Marcos Techno-CD´s ein.
Seit Monaten geht das so.

„Wir unterstützen die Familie, wo wir können“, sagt Hubertus Förstel,
Vositzender des Kirchenvorstandes der evangelischen St.-Petri-Gemeinde in Uelzen.
„Jeden Mittwoch um 19 Uhr laden wir zu einer Andacht ein, beten für Marco.
Natürlich wird er auch in den Gottesdiensten erwähnt, die Pastorin hat engen Kontakt zu ihm.
Förstel presst die Lippen aufeinander, er kennt Marco, „der Junge ist ruhig, freundlich, hilfsbereit,
so ein Kind können sich Eltern nur wünschen.
Ich bin erschüttert, dass er dort so lange festsitzt.
„Ein halbes Dutzend Mal wurde der Prozess bereits vertagt, ein halbes Jahr hat es gedauert,
bis das Gericht die Aussage von Charlotte M. herbeigeschafft hat.
Inzwischen ist sie da, aber auf Englisch, und muss nun ins Türkische übersetzt werden.
Das dauert.


Fortsetzung folgt demnächst!
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Andreas



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Beiträge: 2502
Wohnort: Hamburg (Harburg) 21075

BeitragVerfasst am: Sa 10 Nov, 2007 19:08    Titel:

wenn ich das lese muss ich echt .... bin mal off.... Crying or Very sad
_________________
..."muh"?
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klaus



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Beiträge: 547
Wohnort: Hagen

BeitragVerfasst am: Sa 10 Nov, 2007 19:22    Titel:

nicht nur du Andreas Crying or Very sad Crying or Very sad Crying or Very sad Crying or Very sad
_________________
Marco ! Wir alle mögen dich von ganzem Herzen !!!




Diese gelbe Schleife, steht für die Solidarität zu Marco und seiner Familie
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Mark



Anmeldedatum: 08.08.2007
Beiträge: 491

BeitragVerfasst am: Sa 10 Nov, 2007 19:41    Titel:

HÖRZU


„Das kann jeder Familie passieren“

Die Zeit rinnt dahin.
Marcos Klassenkameraden haben inzwischen ihren Abschluss gemacht und die
Schule verlassen.
„Ich kenne ihn als ehrlichen Menschen, überhaupt kein Aufreißer-Typ“, sagt die
Direktorin der Sternschule, Elke Schießer, und schüttelt den Kopf.
„Nein, ich kann mir nicht vorstellen, dass er schuldig ist. Meine Güte, wenn junge Leute
am Strand sind, in der Sonne, dann verlieben sie sich schnell und kommen sich näher.“

Was genau in der Nacht zum 11. April in dem Hotelzimmer geschah,
das wissen nur Marco und Charlotte, und es steht Aussage gegen Aussage.
Er spricht von eienm harmlosen Urlaubsflirt und dass sie sich als 15-Jährige ausgegeben habe.
Sie sagt, es sei eine Vergewaltigung gewesen.
Was bringt die Menschen dazu, von seiner Unschuld überzeugt zu sein?
„Ich bin selbst Mutter – das kann jedem passieren, der Kinder hat“,
sagt die Uelzenerin Dagmar Schobert, die auf dem Weg zur Kirche ist, um eine Kerze für Marco
anzuzünden. „Ich fühle mit der Familie und hoffe, dass sie weiterhin die Kraft hat, das durchzustehen“
Sie sagt, was viele denken.
Nicht nur in der 35 000 Einwohner zählenden Kreisstadt, sondern in ganz Deutschland.

Je länger der Prozess dauert, umso mehr Bürger machen sich auf den Weg nach Uelzen,
zünden Lichter an, tragen sich in ausliegende Bücher ein – Menschen aus Schleswig-Holstein,
aus Nordrhein-Westfalen und Thüringen wie Sylvia Schrimpf aus Apolda.
Sie will ein Zeichen setzen – für einen Jungen, den sie nicht persönlich kennt, weil sie dieser Fall bewegt.
Da fährt eine Familie in den Urlaub und kommt ohne Kind zurück!“

Während in Uelzen Spendenläufe, Benefiz-Konzerte, Fackelmärsche, Mahnwachen organisiert werden,
sitzt Marco 2377 Kilometer entfernt im Gefängnis mit kahl geschorenem Kopf, er spielt viel Schach und
nutzt mit Wasser gefüllte Plastikflaschen als Hanteln, um seine Muskeln zu trainieren.
„Er weiß, dass viele Menschen in Deutschland an ihn denken.
Das stärkt ihn“, sagt sein bester Freund Daniel (19).
Die beiden haben sich beim THW kennengelernt, sind in einer Jugendgruppe.
Im Flur des THW hängen Fotos von Marco, seinen Spind hat niemand angerührt.
„Marco ist ein super Kumpel, der sich für andere einsetzt.
Jetzt sind wir dran und helfen ihm, so gut wir können“
Die Freunde haben ein Spendenkonto eingerichtet, schreiben ihm Briefe.
Leise Töne sind angesagt.
Nachdem sich im Sommer einige deutsche Politiker eingeschaltet hatten und einzelne angesichts des Falls
sogar die EU-Fähigkeit der Türkei öffentlich infrage gestellt hatten, war die Stimmung angespannt.
Nun bemüht sich das Auswärtige Amt um den Jugendlichen, aber diskret.


Hilfe aus ganz Deutschland

„Wir kämpfen für Dich“ haben Freunde mit Graffiti-Spray auf eine Plastikfolie gesprüht und am Ort
der Mahnwache aufgestellt.
Jeder tut das, was er kann: beten, spenden, dabei sein.
So steht Marcos Nachbarin Ursula Diehn an jedem Prozesstag schon um sechs Uhr auf,
„vielleicht spürt der Junge es ja.
Christa Henry, eine Bekannte von Marcos Eltern, nickt:
„Ob schuldig oder nicht – bestraft wurde Marco schon jetzt“, sagt sie und schaut auf das
fröhliche Jungengesicht, das auf dem Plakat von Fackeln angeleuchtet wird.
„Wenn Marco irgendwann wieder zu Hause ist, kommt die nächste Hürde:
Dann muss er sich in der Freiheit wieder zurechtfinden.

MIRJA RUMPF
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Mark



Anmeldedatum: 08.08.2007
Beiträge: 491

BeitragVerfasst am: So 11 Nov, 2007 11:45    Titel:

Zum Bericht Justiz-Drama aus der HÖRZU Nr. 46 vom 9.11.07

[url]=http://img140.imageshack.us/my.php?image=hrzumarcokd7.png][/url]

[url]=http://img140.imageshack.us/my.php?image=hrzusaschaak7.png][/url]

[url]=http://img140.imageshack.us/my.php?image=hrzudanielzg6.png][/url]

[url]=http://img214.imageshack.us/my.php?image=hrzurv6.png][/url]
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