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Marco W. bleibt in Haft

 
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Mark



Anmeldedatum: 08.08.2007
Beiträge: 491

BeitragVerfasst am: Do 06 Sep, 2007 11:15    Titel: Marco W. bleibt in Haft

http://www.bild.t-online.de/

Donnerstag, 06. September 2007, 11:02 Uhr
Türkei: Marco W. bleibt in Haft
Der 17-jährige Marco aus Uelzen bleibt weiter in türkischer Untersuchungshaft. Der Prozess sei abermals vertagt worden, teilte ein Anwalt des Schülers nach der nicht-öffentlichen Gerichtsverhandlung im türkischen Antalya mit. Der Jugendliche muss sich gegen den Vorwurf verteidigen, im Osterurlaub eine 13-jährige Britin sexuell missbraucht zu haben. Er sitzt seit fünf Monaten in Untersuchungshaft.
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Mark



Anmeldedatum: 08.08.2007
Beiträge: 491

BeitragVerfasst am: Do 06 Sep, 2007 12:48    Titel:

Fall Marco
Auch in Antalya neigt sich der Sommer allmählich seinem Ende zu, doch Marco W. wird möglicherweise zumindest einen Teil des Herbstes in der südtürkischen Urlauberstadt hinter Gittern verbringen müssen. Auch beim vierten Verhandlungstag an diesem Donnerstag wird kein Urteil im Prozess gegen den Jugendlichen aus Uelzen erwartet.

Das liegt nicht nur an der Langsamkeit der türkischen Justiz, sondern vor allem daran, dass die Aussage des mutmaßlichen Opfers Charlotte noch nicht beim Gericht eingetroffen ist. Charlotte wird auch nicht persönlich vor Gericht erscheinen, um ihre Version der Ereignisse darzulegen. Nach dem letzten Prozesstag im August war dies noch von der Nebenklage in Aussicht gestellt worden. Ein Brief von Marco an Charlotte, in dem der Junge das Mädchen bat, die Anzeige fallenzulassen, blieb ebenfalls ohne Wirkung. Dennoch dürfte die Forderung lauter werden, Marco für die Dauer des Prozesses auf freien Fuß zu setzen.

Seit fast fünf Monaten sitzt der 17-jährige Realschüler aus Niedersachsen mittlerweile in Antalya in Untersuchungshaft. An den bisherigen drei Verhandlungstagen – jeweils einer im Juni, im Juli und im August – hörte das Gericht den Angeklagten sowie Zeugen und Gutachter an. Von dem britischen Mädchen Charlotte sind bisher dagegen nur Presseberichte über ihre Aussage bei der Polizei bekannt. Die offizielle Stellungnahme der 13-jährigen Schülerin für das Gericht wurde zwar im Rahmen eines Rechtshilfeabkommens von britischen Beamten in der Heimat vom Charlotte in Manchester aufgenommen. Doch das Schriftstück ist nach Angaben aus Justizkreisen bisher nicht in der Türkei angekommen.

So bleibt weiter ungeklärt, was in der fraglichen Nacht im April in jenem Hotel in Side bei Antalya geschah, in dem sich Marco und Charlotte während der Ferien kennengelernt hatten. Laut Marco gab sich Charlotte als 15-Jährige aus. Beide hätten Zärtlichkeiten gewollt und miteinander geschmust; wegen eines vorzeitigen Samenergusses sei es aber nicht zum Geschlechtsverkehr gekommen. Charlotte gab nach Zeitungsberichten bei der Polizei zu Protokoll, Marco habe sich auf sie gelegt, während sie geschlafen habe.

Die Mutter des Mädchens erstattete gegen Marco Anzeige wegen Kindesmissbrauchs; nach türkischen Gesetzen ist jeglicher sexueller Kontakt zu Jungen oder Mädchen unter 15 Jahren verboten. Die Altersgrenze in Deutschland liegt bei 14 Jahren.

Unklar ist, ob Richter Abullah Yildiz den jungen Angeklagten auf freien Fuß setzen wird. Bisher hatte das Gericht dies abgelehnt und dabei auf die Schwere der Schuldvorwürfe hingewiesen.

Zudem seien die bereits vorliegenden Beweise Anlass zu einem „schwerwiegenden Verdacht einer Schuld“. Je länger Marco wegen der fehlenden Aussage von Charlotte in Untersuchungshaft bleibt, desto größer wird jedoch der Druck auf das Gericht, dem Angeklagten für den Rest des Prozesses die Haft zu ersparen.

Anfang August war Marcos Brief an Charlotte bekannt geworden, in dem der Junge die 13-jährige Britin aufrief, „den zuständigen Behörden zu erzählen, was wirklich passiert ist, und die Anzeige zurückzuziehen“. Er vermisse sein „ganzes Leben“ und wisse nicht, was er falsch gemacht habe, schrieb Marco weiter. Im Gefängnis von Antalya fühle er sich „sehr schlecht“.

In der türkischen Öffentlichkeit spielt der Fall Marco kaum noch eine Rolle. Im Juli hatten Medien, Politiker und Juristen sehr verärgert auf die Forderungen aus Deutschland nach seiner sofortigen Freilassung des niedersächsischen Teenagers reagiert. Eine Zeitung warf den Deutschen damals sogar vor, die Türkei zu behandeln wie eine unmündige „Kolonie“. Diese Aufregung hat sich inzwischen gelegt.
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Marco-W-;art1117,2373700




06.09.2007 11:22 Uhr
Marco bleibt in türkischer Untersuchungshaft

Ernüchterung nach dem Gerichtstermin: Der Prozess um die Missbrauchsvorwürfe gegen den 17-jährigen Marco wurde erneut vertagt. Eine mögliche schnelle Freilassung ist somit vom Tisch.

ANTALYA/UELZEN - Der 17-jährige Marco aus Uelzen bleibt weiter in türkischer Untersuchungshaft. Der Prozess sei abermals vertagt worden, teilte ein Anwalt des Schülers nach der nicht-öffentlichen Gerichtsverhandlung im türkischen Antalya heute Vormittag mit. Am 28. September soll der Prozess fortgesetzt werden.

Die Anwälte des Jungen hatten vor der Verhandlung noch gehofft, durch ein neues Rechtsgutachten die Freilassung erwirken zu können. Dieses sollte belegen, dass die seit fast fünf Monaten andauernde Untersuchungshaft für Marco nach türkischem, deutschem und europäischem Recht längst unzulässig ist. Doch die Richter überzeugte das offenbar nicht. Zudem machten die Anwälte von Charlotte deutlich, dass sie weiter eine hohe Strafe für Marco W. durchsetzen wollten. Für den dritten Verhandlungstag war Marcos Verteidigerteam um zwei Anwälte aus Hannover und einen türkischen Strafverteidiger verstärkt worden.

Neues Gutachten soll Widersprüche ausräumen

Das Gericht hat ein neues medizinisches Gutachten in Auftrag gegeben. Es soll Widersprüche zwischen Zeugenaussagen und dem Gutachten eines Arztes ausräumen, sagte der türkische Anwalt des 17-Jährigen. Damit kam das Gericht der Forderung der Anwälte der 13-jährigen Charlotte nach, die Zweifel an einem medizinischen Gutachten anmeldeten, das Marco entlastete.

Bei dem vorangegangenen Verhandlungstag hatte ein Gutachter, der Charlotte nach dem möglichen Missbrauch untersucht hatte, bereits ausgesagt, dass ihm zufolge die 13-Jährige nicht vergewaltigt wurde. Auch habe er keine Anzeichen für Geschlechtsverkehr feststellen können. Bis wann die türkische Gerichtsmedizin das neue Gutachten vorlegen will, ist unklar.

Kein Weiterkommen ohne die Aussage von Charlotte

Von dem britischen Mädchen Charlotte sind bisher nur Presseberichte über ihre Aussage bei der Polizei bekannt. Die offizielle Stellungnahme der 13-jährigen Schülerin für das Gericht wurde zwar im Rahmen eines Rechtshilfeabkommens von britischen Beamten in der Heimat vom Charlotte in Manchester aufgenommen. Doch das Schriftstück ist nach Angaben aus Justizkreisen bisher nicht in der Türkei angekommen.

So bleibt weiter ungeklärt, was in der fraglichen Nacht im April in jenem Hotel in Side bei Antalya geschah, in dem sich Marco und Charlotte während der Ferien kennengelernt hatten. Laut Marco gab sich Charlotte als 15-Jährige aus. Beide hätten Zärtlichkeiten gewollt und miteinander geschmust; wegen eines vorzeitigen Samenergusses sei es aber nicht zum Geschlechtsverkehr gekommen. Charlotte gab nach Zeitungsberichten bei der Polizei zu Protokoll, Marco habe sich auf sie gelegt, während sie geschlafen habe.

Die bereits vorliegenden Beweise seien Anlass zu einem „schwerwiegenden Verdacht einer Schuld“. Dies rechtfertigt nach Aufassung des Gerichts auch die lange Untersuchungshaft.

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Marco-W-Tuerkei-Missbrauch;art1117,2373997
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Mark



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Beiträge: 491

BeitragVerfasst am: Do 06 Sep, 2007 13:32    Titel:

Der Prozess soll am 28. September fortgesetzt werden, teilte Marcos Anwalt Michael Nagel nach der nicht-öffentlichen Gerichtsverhandlung im türkischen Antalya am Donnerstag mit.

http://www.kleine.at/nachrichten/chronik/525596/index.do

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/09/06/marco-prozess/tuerkei-verhandlung,geo=2449160.html
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Claudi



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BeitragVerfasst am: Do 06 Sep, 2007 14:01    Titel:

Fragt sich, warum die Anträge der Verteidigung laufend abgeschmettert, sinnlosen Anträgen der Anklage, die die Prozeßdauer nur verlängern, dafür ständig stattgegeben wird ?

Nach Aussagen von Matthias Waldraff (Anwalt von Marco W. aus Hannover), hat das Gericht das Rechtsgutachten gar nicht angenommen. Dem Antrag des Nebenklägers auf ein erneutes Gutachten zu den gynäkologischen Zuständen des "Opfers" aber stattgegeben. Fragt sich nur, wie dieses Gutachten erstellt werden soll ? Aufgrund der Aktenlage ? Gilt ein Gutachten, das nur auf Akteneinsicht erstellt wurde dann vor dem türkischen Gericht evtl. mehr, als das des Arztes, der das Mädchen untersucht hat ? Oder sollte das Mädchen erneut untersucht werden ? Nach 5 Monaten ? Und wo ? In GB ? Oder muß darauf gewartet werden, bis das Mädchen in die Türkei kommt (kommen darf) ?

Alles sehr obskur . Confused
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Andreas



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BeitragVerfasst am: Do 06 Sep, 2007 14:02    Titel:

es ist nur eine farce in denen die kläger hoffen, dass marco zugrunde geht- aber er ist ein kleiner starker bengel und denen wird er den gefallen nicht tuen!
_________________
..."muh"?
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Alexander Haupt



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Beiträge: 497
Wohnort: Bielefeld

BeitragVerfasst am: Mo 10 Sep, 2007 19:36    Titel:

Diese ganze Justiz ist eine einzige ********......(selbst zensiert)

SCHEISSE Evil or Very Mad
_________________
Marco, Du bist jetzt endlich frei.

Marco, Du bleibst in meinem Herzen!
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Andreas



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Beiträge: 2502
Wohnort: Hamburg (Harburg) 21075

BeitragVerfasst am: Mo 10 Sep, 2007 19:38    Titel:

@ alexander haupt...

no panic- den säcken wird vorher gehörig auf die griffeln gekloppt!!!
so einfach werden die den kleenen nicht fertig machen!
_________________
..."muh"?
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