| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
David
Anmeldedatum: 26.11.2007 Beiträge: 2
|
Verfasst am: Mo 26 Nov, 2007 19:19 Titel: Interview von Welt Online mit dem Anwalt Ömer Aycan |
|
|
Guten Abend,
ist im Forum das folgende schon bekannt?
http://www.welt.de/vermischtes/article1220239/Ich_fordere_15_Jahre_fuer_Marco.html
In diesem Interview behauptet Ömer Aycan, der türkische Anwalt des tatsächlichen oder angeblichen Opfers:
die Britin habe bereits beim türkischen Staatsanwalt ausgesagt, sie sei von Marco vergewaltigt worden
es gebe in der Türkei die Möglichkeit, bei Tätern unter 18 die Strafe um ein Drittel zu ermäßigen, also so etwas was wir Jugendstrafrecht nennen
es gebe in der Türkei die Möglichkeit, bei guter Führung einen Häftling vorzeitig zu entlassen.
Bisher habe ich geglaubt, dass es diese Dinge im Strafrecht der Türkei nicht gibt, ferner habe ich geglaubt, so etwas wie Resozialisierung oder auch die Möglichkeit, im Gefängnis einen Beruf zu erlernen, würde es dort nicht geben, zu letzterem kann ich jetzt nur sagen, dass ich es nicht weiß.
Ferner wurde im Radio SWR1 behauptet, Charlotte befinde sich in einer so genannten "psychologischen Behandlung", um den Fortschritt dieser Behandlung nicht zu gefährden, habe man in Großbritannien entschieden, dass Charlotte auf keinen Fall nach Antalya kommen und dort aussagen werde. Aber sie selbst habe ursprünglich nach Antalya kommen und vor Gericht aussagen wollen.
Leider kann ich nicht mehr sagen, wann das gesendet wurde.
David |
|
| Nach oben |
|
 |
Google
|
Verfasst am: Titel: Anzeige |
|
|
|
|
|
| Nach oben |
|
 |
Susanne Löns Moderator
Anmeldedatum: 13.08.2007 Beiträge: 324 Wohnort: Südbrookmerland ( Ostfriesland )
|
Verfasst am: Mo 26 Nov, 2007 19:34 Titel: |
|
|
David,
entschuldige, aber "das" ist wirklich ein alter "Hut".
Der Artikel ist vom 28.September. Das ist schon lange her und seitdem gab es eine grosse Menge von anderen Artikeln, mit andern Inhalten und "Aussagen".
Dies, was Du zitierst, hat Charlotte auch nur angeblich ausgesagt. Mittlerweile gibt es ausserdem wohl zahlreiche Versionen von Charlottes Aussagen. |
|
| Nach oben |
|
 |
JALA
Anmeldedatum: 12.08.2007 Beiträge: 364
|
Verfasst am: Mo 26 Nov, 2007 19:38 Titel: |
|
|
Hallo,
es gibt im türkischen Gesetz genaue Angaben!
1.) Haftstrafe für Pesonen unter 18 Jahren maximal 8 Jahre
2.) Das Strafmaß aus dem Erwachsenenrecht wir halbiert.
LG JA |
|
| Nach oben |
|
 |
David
Anmeldedatum: 26.11.2007 Beiträge: 2
|
Verfasst am: Mo 26 Nov, 2007 21:02 Titel: Entscheidung auf keinen Fall Aussage in Antalya |
|
|
Und was hat es auf sich mit der angeblichen "psychologischen Behandlung", mit der Entscheidung von Seiten Großbritanniens und der Familie des Opfers, dass dieses auf keinen Fall nach Antalya reisen und dort vor Gericht aussagen wird?
Wie kann man darüber etwas genaueres herausfinden?
Denn nur dadurch ergibt sich ja die Möglichkeit, den Prozess um noch um Monate oder gar Jahre in die Länge zu ziehen.
SWR1 zufolge (leider weiß ich auch hier nicht mehr, wann es gesendet wurde) handelt es sich bei der Videoaussage des Opfers und deren amtlicher Übersetzung ins Türkische um ein so genanntes Rechtshilfeverfahren. Und das läuft über die Justiz- und Außenministerien beider Länder (Großbritannien und Türkei). So etwas kann schon normalerweise ein Jahr dauern.
Und was ist, wenn Großbritannien bewusst auf Verzögerung spielt? Kann es dann mehrere Jahre dauern? Was kann man dann noch machen?
(Dieser Beitrag gehört vielleicht eher ins Forum Plauder-Ecke oder der Fall Marco, vielleicht sollten ihn die Administratoren dorthin kopieren, bitte um Entschuldigung).
David |
|
| Nach oben |
|
 |
winni
Anmeldedatum: 04.10.2007 Beiträge: 106 Wohnort: Hilden/NRW
|
Verfasst am: Di 27 Nov, 2007 00:42 Titel: |
|
|
Was Charlotte wirklich ausgesagt hat weiß noch nicht einmal das Gericht, und der Anwalt hätte gar kein Recht gehabt, aus diesem Protokoll zu zitieren.
Vermutlich hat Charlotte das auch gar nicht ausgesagt. Auch Marco hat nicht von einem Geschlechtsverkehr gesprochen, und auch der Arzt, hat dem widersprochen. Dabei hat er Charlottes Aussage nach der Untersuchung zitiert.
Das Alles war nach meiner Meinung nur von der Nebenklage verbreitet worden um Stimmung gegen Marco zu machen und den Prozess zu verschleppen.
Inzwischen hat Ömer Aycan schon bestritte, derartige Aussagen an die Presse weitergegeben zu haben, und beschuldigt stattdessen die Verteidigung.
Ich bin gespannt, wann der ganze Schwindel endlich auffliegt. |
|
| Nach oben |
|
 |
MarionM
Anmeldedatum: 28.09.2007 Beiträge: 412
|
Verfasst am: Di 27 Nov, 2007 01:49 Titel: Re: Entscheidung auf keinen Fall Aussage in Antalya |
|
|
| David hat Folgendes geschrieben: | Und was hat es auf sich mit der angeblichen "psychologischen Behandlung", mit der Entscheidung von Seiten Großbritanniens und der Familie des Opfers, dass dieses auf keinen Fall nach Antalya reisen und dort vor Gericht aussagen wird?
Wie kann man darüber etwas genaueres herausfinden?
Denn nur dadurch ergibt sich ja die Möglichkeit, den Prozess um noch um Monate oder gar Jahre in die Länge zu ziehen. |
Bisher hat Ömer Aycan nur ein Attest vorgelegt, das bestätigt, dass Charlotte in Behandlung ist. Er wollte aber bereits am 20.11. ein Gutachten vorlegen, das das Traumata und die Spätfolgen der angeblichen Tat beschreibt. Offensichtlich hat er es nicht vorgelegt, da er es nun für den nächsten Prozesstag angekündigt hat.
Ömer Aycan redet viel, wenn der Tag lang ist!  |
|
| Nach oben |
|
 |
winni
Anmeldedatum: 04.10.2007 Beiträge: 106 Wohnort: Hilden/NRW
|
Verfasst am: Di 27 Nov, 2007 15:26 Titel: Re: Entscheidung auf keinen Fall Aussage in Antalya |
|
|
| MarionM hat Folgendes geschrieben: |
Ömer Aycan redet viel, wenn der Tag lang ist!  |
....das meiste davon ist sehr weit weg von Wahrheit und Recht. |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|