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Mel240
Anmeldedatum: 08.08.2007 Beiträge: 102
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Verfasst am: Di 14 Aug, 2007 18:27 Titel: Interview im Focus Nr.33 |
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Ich habe mir gerade den Focus Nr. 33 gekauft. Dort steht das Interview von Marcos Mutter auf Seite 36. Es wurde hier im Forum schon in Auszügen gezeigt. Ich denke, es ist für uns alle hier eine Pflichtlektüre und beschreibt auch sehr deutlich, was Marco hilft und was ihm schaden könnte. Es ist ein Foto von ihm dabei aus "fröhlichen Tagen".
Mel _________________ Freunde sind wie Sterne. Du kannst sie nicht immer sehen, aber sie sind immer da.
Herzlich Willkommen, Marco! |
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Verfasst am: Titel: Anzeige |
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Andreas
Anmeldedatum: 07.08.2007 Beiträge: 2502 Wohnort: Hamburg (Harburg) 21075
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Verfasst am: Di 14 Aug, 2007 18:29 Titel: |
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gibt es das als online version??
(sorry, bin einer der leute die hartzVI empfängt ,50% schwerbehindert und.... aber immer noch was zum spenden über hat)
gibts das was aus dem i-net???
*liebfrag* _________________ ..."muh"? |
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Mel240
Anmeldedatum: 08.08.2007 Beiträge: 102
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Verfasst am: Di 14 Aug, 2007 18:32 Titel: |
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...muss ich kucken... _________________ Freunde sind wie Sterne. Du kannst sie nicht immer sehen, aber sie sind immer da.
Herzlich Willkommen, Marco! |
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Mel240
Anmeldedatum: 08.08.2007 Beiträge: 102
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Verfasst am: Di 14 Aug, 2007 18:35 Titel: |
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http://www.focus.de/magazin
Nein, Andreas, steht hier leider nur S.36 in der Inhaltsangabe. _________________ Freunde sind wie Sterne. Du kannst sie nicht immer sehen, aber sie sind immer da.
Herzlich Willkommen, Marco! |
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Jeanny
Anmeldedatum: 09.08.2007 Beiträge: 24
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Verfasst am: Di 14 Aug, 2007 18:43 Titel: Focus |
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...
Zuletzt bearbeitet von Jeanny am Do 23 Aug, 2007 20:53, insgesamt einmal bearbeitet |
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JALA
Anmeldedatum: 12.08.2007 Beiträge: 364
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Mel240
Anmeldedatum: 08.08.2007 Beiträge: 102
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Verfasst am: Di 14 Aug, 2007 19:18 Titel: |
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Irgendwo hier im Forum hat jemand fast den ganzen Text aufgeschrieben.
(ZITAT)
"Frage: Haben sich die Haftbedingungen verbessert?
Weiss: darüber möchte ich nicht reden. Wir wollen die wenigen Möglichkeiten, mit ihm in Kontakt zu treten, nicht gefährden.
.....in Antalya gibt es zum Beispiel einen Rechtsanwalt, der behauptet, Marco zu vertreten. Er heißt Bilal K. und gibt ständig Interviews. Dieser Anwalt hatte niemals von uns oder unserem Sohn ein Mandat." (Zitat Ende) _________________ Freunde sind wie Sterne. Du kannst sie nicht immer sehen, aber sie sind immer da.
Herzlich Willkommen, Marco! |
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thomas1966
Anmeldedatum: 10.08.2007 Beiträge: 696 Wohnort: Leipzig
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Verfasst am: Di 14 Aug, 2007 20:43 Titel: |
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| Mel240 hat Folgendes geschrieben: | Frage: Haben sich die Haftbedingungen verbessert?
Weiss: darüber möchte ich nicht reden. Wir wollen die wenigen Möglichkeiten, mit ihm in Kontakt zu treten, nicht gefährden.
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Ich ahne schlimmes. _________________ „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ |
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Mel240
Anmeldedatum: 08.08.2007 Beiträge: 102
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Verfasst am: Di 14 Aug, 2007 21:26 Titel: |
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...wir können nur spekulieren. Armer Marco.  _________________ Freunde sind wie Sterne. Du kannst sie nicht immer sehen, aber sie sind immer da.
Herzlich Willkommen, Marco! |
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Andreas
Anmeldedatum: 07.08.2007 Beiträge: 2502 Wohnort: Hamburg (Harburg) 21075
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Verfasst am: Di 14 Aug, 2007 22:14 Titel: |
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@mel...
wir wollten doch die hoffnung nicht aufgeben!
wozu existiert diese "firma" denn sonst ?
 _________________ ..."muh"? |
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Kamimaze
Anmeldedatum: 31.07.2007 Beiträge: 741 Wohnort: Dresden
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Verfasst am: Mi 15 Aug, 2007 08:53 Titel: Re: Interview im Focus Nr.33 |
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| Mel240 hat Folgendes geschrieben: | Ich habe mir gerade den Focus Nr. 33 gekauft. Dort steht das Interview von Marcos Mutter auf Seite 36. Es wurde hier im Forum schon in Auszügen gezeigt. Ich denke, es ist für uns alle hier eine Pflichtlektüre und beschreibt auch sehr deutlich, was Marco hilft und was ihm schaden könnte. Es ist ein Foto von ihm dabei aus "fröhlichen Tagen".
Mel |
Hab das Interview gestern schon mal gepostet und zwar im Thread "Marcos Zustand", ich mach's aber gerne noch mal:
Hier ist das komplette Interview, erschienen im "Focus" Nr. 33 / 2007, S. 36:
----------- Zitat Anfang --------------
Fall Marco: Die Mutter hält ihren Sohn für suizidgefährdet
Die Eltern des in der Türkei inhaftierten 17-jährigen Marco Weiss
befürchten, er könnte sich das Leben nehmen
Focus: Seit Ostern sitzt Ihr Sohn Marco in der Türkei in
Untersuchungshaft, weil er die 13-jährige Engländerin Charlotte M.
sexuell missbraucht haben soll. Wie geht es ihm?
Weiss: Wir haben ihn am vergangenen Mittwoch nach der Verhandlung im
Ceza-Evi-Gefängnis in Antalya besucht. Da war er total
niedergeschlagen und hat geweint. Marco hatte alle Hoffnungen darin
gesetzt, dass er freikommt. Die Aussagen des türkischen Arztes und
eines britischen Teenagers, der damals in dem Hotelzimmer dabei war,
hatten seine Version bestätigt. Aber das Gericht entschied, dass er in
Haft bleibt. Das war ein schwerer Schlag.
Focus: Wie hat Marco reagiert?
Weiss: Der Junge ist sehr abgemagert und übermüdet, weil er in dem
Gefängnis kaum zur Ruhe kommt. Nach der Entscheidung hat sich sein
psychischer Zustand weiter verschlimmert. Mit dunklen Ringen unter den
Augen und eingefallenen Wangen kam er in den Besucherraum. Wir haben
versucht, ihm wieder Mut zu machen, aber ein Junge in seinem Alter
steckt so etwas nicht einfach weg. Aus Telefonaten weiß ich, dass er
sich zuletzt wiederholt übergeben musste und kaum noch etwas isst.
Focus: Wie helfen Sie Ihrem Sohn?
Weiss: Alle zwei Wochen fliegt einer von uns nach Antalya und besucht
ihn für zehn Minuten im Gefängnis. Einmal im Monat dürfen wir
zusätzlich eine Stunde lang zu ihm. Wir versuchen, ihn aufzumuntern.
Über den Prozess und das, was damals geschehen ist, reden wir kaum.
Wir faxen ihm Briefe von Freunden und sprechen ihm Mut zu. Das ist
allerdings schwierig. Nach jedem Prozesstag fällt er in ein Loch. Nach
diesem Tiefschlag vor Gericht haben wir wirklich Angst um sein Leben.
In einem Fax, das er uns zuschickte, schrieb er: "Ich lebe zu 90
Prozent nur noch für euch." Hoffentlich tut sich Marco nicht etwas an.
Focus: Gibt es eine psychologische Betreuung für Ihren Sohn?
Weiss: Es waren Psychologen bei ihm. Eine Therapie gibt es allerdings
nicht. Im Moment können wir nur hoffen, dass das Ganze schnell
vorbeigeht.
Focus: Ihr Sohn war mit mehr als 30 Mitgefangenen in einer Zelle
untergebracht. Haben sich die Haftbedingungen verbessert?
Weiss: Darüber möchte ich nicht reden. Wir wollen die wenigen
Möglichkeiten, mit ihm in Kontakt zu treten, nicht gefährden. Seit ein
paar Wochen darf ich zum Beispiel hin und wieder mit ihm telefonieren.
Auch die Faxe mit Botschaften von seinen Freunden helfen ihm sehr.
Vieles, was nach außen dringt, verschlechtert seine Situation nur
noch. In Antalya gibt es zum Beispiel einen Rechtsanwalt, der
behauptet, Marco in der Angelegenheit zu vertreten. Er heißt Bilal K.
und gibt ständig Interviews. Dieser Anwalt hatte niemals von uns oder
von unserem Sohn ein Mandat.
Focus: Wissen Sie schon, ob und wann Charlotte M. im Prozess aussagen wird?
Weiss: Der türkische Anwalt des Mädchens hat angekündigt, dass
Charlotte in der Türkei aussagen wird. Das hat er aber schon früher
getan, und nichts ist passiert. Bislang gibt es aber niemanden, der
ihre Version des Abends bestätigen kann. Wir glauben inzwischen, sie
hatte einfach Angst, den ersten Sex ihrer Mutter zu beichten, und hat
darum Marco beschuldigt. Dabei war das Ganze nur ein harmloser Flirt
unter Teenagern.
------------ Zitat Ende --------------
Das ist aus der Pressedatenbank "factiva" (www.factiva.de), ist aber nicht für alle zugänglich. Ist eigentlich mehr 'ne Wirtschaftsdatenbank, aber der "Focus" ist dort auch gelistet... |
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