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Anmeldedatum: 08.08.2007 Beiträge: 491
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Verfasst am: Do 15 Nov, 2007 10:41 Titel: Informationen über das Land Türkei |
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Türkei (türk. Türkiye), Kurzform für Türkische Republik (türk. Türkiye Cumhuriyet).
Die Türkei (asiatischer Teil = Anatolien)
Die Türkei ist mit rund 775.000 km² rund neunmal so groß wie Österreich
und mehr als doppelt so groß wie die Bundesrepublik Deutschland.
Einwohner 71,7 Millionen
Die Hauptstadt Ankara (circa 3,6 Millionen Einwohner)
Die Republik Türkei, die sich am Knotenpunkt der Kontinente
Asien, Europa und Afrika befindet, ist im Osten mit Georgien, Armenien, Nachitschewan und dem Iran,
im Westen mit Bulgarien und Griechenland und im Süden mit Syrien und dem Irak benachbart.
Diese Landesgrenzen wurden zum Großteil in Abkommen nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches festgelegt.
Die Türkei ist auf Grund ihrer Lage eine Brücke, mit der sich die alte asiatische türkische Kultur nach Europa erstreckt und die ein Fenster des Westens zum Osten ist.
Die Küsten der an drei Seiten von Meeren (Mittelmeer, Schwarzes Meer und Agais) umgebenen Türkei machen letztere nicht allein mit den nahegelegenen Ländern, sondern mit der ganzen Welt zum Nachbarn.
Wegen ihrer langen Küsten und ihrer Brückenrolle zwischen den Kontinenten war die Türkei stets Zentrum von Handelsstraßen und Wanderungsrouten.
Vielleicht auch aus diesem Grund ist die Türkei Mitglied der NATO und spielt bei dem Ausbau der wirtschaftlichen Kooperation unter den islamischen Ländern eine aktive Rolle.
Die Republik Türkei hat eine Fläche von 814.578 km². 3% der Landesterritorien liegen auf dem europäischen Kontinent; das betreffende Gebiet wird "Thrazien" genannt.
Der auf dem asiatischen Kontinent liegende 97prozentige Teil wird allgemein "Anatolien" genannt.
Die einem Viereck ähnelnde Türkei ist 550 km breit und 1500 km lang.
Den östlichsten Punkt bildet die Kreuzung der türkischen mit der iranischen und nachitschewanischen Grenze.
Die westlichste Stelle dagegen ist das Avlaka Kap auf der Insel Gökçeada. Im Norden bildet das İnceburun Kap im Bezirk Sinop und im Süden das Dorf Beysun in Hatay die am entferntesten liegenden Orte.
Die Meeresgrenzen haben eine Länge von 8.333 km, die territorialen Grenzen dagegen sind 2.875 km lang. Die Türkei verfügt unter ihren Nachbarn über die größte Fläche mit Ausnahme des Iran.
Die Einwohnerzahl der Türkei beträgt rund 68 Millionen (2000). Sie wird 2010 schätzungsweise bei rund 74 Millionen liegen.
Die Bevölkerungsdichte weist in der Türkei je nach Region Unterschiede auf. Fast die Hälfte der Bevölkerung lebt in den Küstenregionen.
Die inneren Landesteile haben dagegen eine niedrigere Bevölkerungsdichte.
Ab den 50er Jahren wurde des Bevölkerungswachstum nicht mehr gefordert,
sondern die Familienplanung durchgeführt.
Die Landschaft
Wenn man auf eine geographische Karte schaut, die die verschiedenen Landschaften in unterschiedlichen Farben wiedergibt, dann sieht man, dass die Türkei im allgemeinen ein hoch liegendes Land mit einer abwechslungsreichen Landschaft ist.
Berge nehmen in der Türkei große Flächen ein.
Daneben gibt es aber auch viele flache Gebiete, also Ebenen, Plateaus und Becken.
Diese geographische Struktur bedingt eine klimatische Vielfalt, die zugleich die Besiedlung und das wirtschaftliche Leben beeinflusst.
Die Türkei ist in sieben große geographische Gebiete eingeteilt, wobei das Klima, die Flora und die Verteilung der landwirtschaftlichen Produkte in Betracht gezogen wurden.
Die geographischen Gebiete sind: das Mittelmeergebiet, das Ägäische Gebiet, das Marmaragebiet, das Schwarzmeergebiet, Zentralanatolien, Ostanatolien und Südostanatolien.
Die wichtigsten Bergketten der Türkei erstrecken sich im Norden und Süden mehrheitlich parallel zur Küste und machen breite Bogen.
Die Bergketten im Norden sind die Nordanatolischen Berge und im Süden das Taurusgebirge.
Diese Bergketten sind durch weite Ebenen in Zentralanatolien voneinander getrennt.
Sie werden im Osten des Landes dichter und ragen höher in den Himmel empor.
Im Westen dagegen sind die Berge weniger hoch.
Im Ägäischen Gebiet und in der Marmararegion gibt es keine Bergketten, hier herrschen Becken vor.
Genau wie in den mittleren Landesteilen bedecken auch das südostanatolische Gebiet weite Ebenen, aber auch die Ausläufer des Taurusgebirges.
Die höchste Stelle der Nordanatolischen Berge im Schwarzmeergebiet ist die Kaçkar Spitze, gefolgt von den Bergen Ilgaz und Köroğlu.
Die Ebenen von Bafra, Çarsamba und Merzifon bilden für die Landwirtschaft geeignete Flächen.
Im Marmaragebiet befinden sich die Samanlı Berge, der Uludağ Berg, die Istranca Berge und der Tekirdağ Berg.
Die wichtigsten Berge des Ägäischen Gebiets sind Kozak, Yunt und Aydın.
Die Ebenen von Bakırçay, Gediz, Büyük und Küçük Menderes machen die tief gelegenen Teile aus.
Das Taurusgebirge erstreckt sich die Mittelmeerkuste entlang.
Die wichtigsten Berge in Zentralanatolien sind Kızıldağ, Hasan Dağı, und die Berge İdris, Elma und Ayas.
Der höchste Berg der Türkei, der Büyük Ağrı Dağı (Ararat) mit 5.137m Höhe sowie der nahegelegene Süphan Berg, ein alter Vulkan, liegen in Ostanatolien. Die Berge Karacadağ, Raman und Sof sind wichtige Berge Südostanatoliens.
Die Türkei ist reich an Flüssen. Mehrere Flüsse werden für die Energiegewinnung genutzt.
Die Flüsse münden mehrheitlich in die Meere, die die Türkei umgeben. Ein kleiner Teil jedoch mündet in andere Meere, nachdem die betreffenden Flüsse die türkischen Territorien verlassen haben.
Die wichtigsten Flüsse Ostanatoliens, Euphrat und Tigris münden in den persischen Golf und der Aras in das Kaspische Meer, die Flüsse Yesilirmak, Kızılırmak und Sakarya aus Zentralanatolien in das Schwarze Meer, die Flüsse Susurluk, Biga und Gönen im Westen in das Marmarameer, und die Flüsse Gediz, Büyük Menderes und Küçük Menderes in die Ägäis.
Die wichtigsten in das Mittelmeer mündende Flüsse sind Seyhan, Ceyhan und Göksu sowie die Bäche Dalaman und Esen. Der längste Fluss innerhalb der türkischen Territorien ist der Kızılı rmak (1.355 km).
Die Seen in der Türkei machen insgesamt eine 9200 km² große Fläche aus. Besonders Ostanatolien ist reich an Seen.
Der größte See der Türkei, der Van See (3713 km²), sowie die Seen Ercek, Çıldır und Hazar liegen in diesem Gebiet.
Der Van See ist in einer Senkung entstanden.
Die vom Nemrut Berg ausgeströmte Lava bildete eine Sperre vor dem See.
Im sogenannten "Seengebiet" im westlichen Taurusgebirge gibt es mehrere Seen, wie die Seen Beysehir und Eğridir sowie Burdur und dem See Acıgöl mit bitterem Wassergeschmack.
Die Seen um das Marmarameer sind Sapanca, İznik, Ulubat, Manyas, Terkos, Küçükçekmece und Büyükçekmece.
Die größten Seen Zentralanatoliens, der Tuzgölü (Salzsee), der mit seiner 1500 km² großen Flache der zweitgrößte See der Türkei ist, sowie die Seen Akşehir und Eber sind sehr seicht und salzig.
Die Süßwasserseen werden zur Bewässerung und mehrere Seen zur Fischzucht genutzt.
Auf dem Van See gibt es Fähren. Ferner gibt es in der Türkei,
wo in den letzten 30 Jahren viele Staudämme gebaut wurden, sehr große Talsperren.
Obwohl das Land in der Mitte von Erdmassen liegt, ist es über Wasserstraßen mit den großen Ozeanen verbunden, da es an drei Seiten von Meeren umgeben ist.
Das Marmarameer und die Meerengen sind ebenfalls sehr wichtige Wasserstraßen, die das Tor des Schwarzen Meeres zur Außenwelt bilden.
Das gänzlich innerhalb der türkischen Grenzen liegende Marmarameer ist über den Bosporus mit dem Schwarzen Meer und über die Dardanellen mit der Ägäis und dem Mittelmeer verbunden.
Besonders die ägäische und die westliche Mittelmeerküste der Türkei ist stark strukturiert, weshalb sich hier auch mehrere Golfs befinden. Diese Eigenschaft der Küsten lässt im Osten des Mittelmeeres nach.
Das Klima
Obwohl die Türkei in den gemäßigten Klimazonen liegt, herrschen in den verschiedenen Regionen unterschiedliche klimatische Bedingungen vor, da die Türkei über eine sehr reich gegliederte Landschaft verfügt und die Berge parallel zur Küste verlaufen.
In den Küstenregionen herrscht ein angenehmes Meeresklima,
während die von Bergen umgebenen inneren Teile unter dem Einfluss des Kontinentalklimas stehen.
In der Mittelmeerregion, wo ein mediterranes Klima herrscht, ist es im Sommer heiß und trocken und im Winter angenehm warm und niederschlagsreich.
Auch das Ägäische Gebiet und der Süden der Marmararegion stehen unter dem Einfluss des Mittelmeerklimas.
In der Schwarzmeerregion herrscht ein angenehmeres und niederschlagsreicheres Meeresklima.
In den inneren Regionen herrschen Bedingungen des Steppenklimas; im Sommer ist es wärmer und es werden weniger Niederschläge verzeichnet und im Winter ist es kalt und schneereich.
In Ostanatolien ist es im Sommer angenehm kühl und im Winter sehr kalt und niederschlagsreich.
Dagegen ist es in Sudostanatolien im Sommer heiß und trocken und im Winter nicht sehr kalt.
Geographische Gebiete
Wahrend des 1. Geographischen Kongresses, der 1941 in Ankara zusammentrat, wurde als das Ergebnis langer Arbeiten die Türkei in sieben geographische Gebiete eingeteilt.
Bei dem EntschluSS des Kongresses wurden verschiedene Eigenschaften, wie zum Beispiel das Umgebensein der Türkei an drei Seiten von Meeren, die parallelen Gebirgsketten entlang der langen Küsten, die hohen Berge, die klimatischen Unterschiede zwischen der Küste und den inneren Landesteilen, die Flora, landwirtschaftliche Unterschiede, die Verkehrsinfrastruktur und Wohnungstypen in Betracht gezogen.
In diesem Rahmen wurde die Türkei in vier Küstenregionen und in drei innere Gebiete eingeteilt.
Die vier Kustenregionen wurden nach dem Meer benannt, an das sie jeweilig grenzen (Schwarzmeerregion, Marmararegion, Ägäisches Gebiet und Mittelmeerregion).
Die übrigen drei Regionen im Inneren des Landes wurden je nach ihrer Lage in Anatolien benannt (Zentralanatolien, Ostanatolien und Südostanatolien).
Die Türkei befindet sich über einem der größten Erdbebengürtel der Welt, dem von den Alpen bis zum Himalaya reichenden Erdbebengürtel.
In der Türkei befinden sich eine Reihe von aktiven Gesteinsspalten, von denen die in ihrer ganzen Länge sich in der Türkei befindliche Nord-Anatolische Verwerfung an erster Stelle zu nennen ist.
Seit dem Erdbeben in Erzincan 1939 bewegen sich die Risse in einer geraden Linie von Osten nach Westen, was 7 weitere große Erdbeben zur Folge hatte.
Die Erdbeben von Marmara und Düzce vom 17. August und 12. November 1999 geschahen im östlichen Marmara-Abschnitt der Nord-Anatolischen Verwerfung.
Als Folge dieser Erdbeben, die ein weites sehr dicht besiedeltes Gebiet heimsuchten, verloren über 18.000 Menschen ihr Leben; die Wohnungen von über 100.000 Menschen wurden zerstört oder unbewohnbar.
Dieses als "Jahrhundertkatastrophe" apostrophierte Erdbeben mit der Stärke 7.4 auf der Richter-Skala war nach dem Erdbeben von 1939 das größte Erdbeben der Türkei.
Die Bevölkerung
Dem Ergebnis der allgemeinen Volkszahlungsfeststellung von 2000 nach beträgt die Bevölkerungszahl der Türkei 67,844 Millionen.
Ungeachtet der anhaltenden Unter schiede zwischen Regionen wurde parallel zur Senkung der Geburtsrate auch ein Rückgang in der Bevölkerungswachstumsrate verzeichnet.
Die durchschnittliche jährliche Bevölkerungswachstumsrate betrug zwischen 1990 und 2000 18,3%o.
Eine der wichtigsten Eigenschaften der türkischen Bevölkerung ist, dass sie ziemlich jung ist.
Der Anteil der Personen bis zum Alter von 30 Jahren an der gesamten Bevölkerung macht einen sehr großen Teil aus.
Die Türkei gehört zu den Ländern der Welt, in denen eine sehr rasche Verstädterung verzeichnet wird.
Die Einwanderung aus den ländlichen Teilen in die Großstädte halt an; die Einwohnerzahl der Städte steigt ständig.
Trotz der Dämpfung der Geburtenraten hat die Auswanderung nicht an Geschwindigkeit verloren.
Besonders in den Großstädten und Industriegebieten herrscht eine große Bevölkerungsdichte. Provinzen wie İstanbul, Ankara, İzmir, Adana, Kocaeli, Bursa, Antalya und Gaziantep sind als Industrie oder Handelszentren dicht bewohnt.
Die auf Landflucht zuruckzuführende rasche Verstädterung erhöht auf einer Seite die Zahl der Großstädte und führt auf der anderen Seite zu ernsthaften Problemen bei der Verstädterung in den Metropolen.
Nach den Ergebnissen der Volkszählung von 1990 fallen 103 Männer auf 100 Frauen. Ab den 50er Jahren ging die Zahl der jungen Erwachsenen in den ländlichen Teilen wegen der raschen Verstädterung zurück.
Die Bevölkerung in der Türkei ist je nach den geographischen Regionen unterschiedlich verteilt.
Zwischen 1975 und 1990 stieg die Bevölkerungszahl in den westlichen und südlichen Teilen des Landes an, während in den mittleren, nördlichen und östlichen Teilen ein Rückgang verzeichnet wurde.
Die unterschiedliche Verteilung der Bevölkerung in den verschiedenen Regionen ist auf die Auswanderung von den östlichen und nördlichen Gebieten in die Metropolen im Westen und Süden des Landes zurückzuführen.
Die höchste Bevölkerungsdichte herrscht im Marmaragebiet, dem entwickeltesten Handels und Industriegebiet.
Die Bevölkerungsdichte nimmt auch entlang der Flüsse sowie auf den fruchtbaren Ebenen zu.
Die Bevölkerung der Türkei ist davon beeinflusst worden, dass Anatolien im Laufe der Geschichte eine Transitroute war.
Viele Zivilisationen wurden auf diesem Boden gegründet; mehrere Völker verschiedener Abstammung wählten zu verschiedenen Zeiten Anatolien als Heimat.
In der Republikszeit wurde dieser aus der Vergangenheit kommende Trend einheitlich fortgesetzt.
Die Sprache
Die türkische Sprache ist die Muttersprache von 90% der Bevölkerung der Türkei.
Zu den weiteren gebräuchlichen rund 70 Sprachen und Dialekten zählen verschiedene kaukasische und kurdische Dialekte, Arabisch, Griechisch, Ladino und Armenisch.
Das Türkei Türkische vertritt den fortgeschrittenen Südwestzweig der türkischen Sprachgruppe
aus der ural-altaischen Sprachgruppe.
Die Völker, die diese Sprache sprachen, verbreiteten sich von Mittelasien aus in östlicher und nordöstlicher Richtung aber auch besonders in den Westen.
Türkisch hat im Laufe langer Zeiten verschiedene Sprachen und Dialekte des Mittel Iranischen beeinflusst, den nördlichen Zweig des Persischen geteilt und einige indogermanische Sprachen aus Kaukasien und Anatolien zum Aussterben gebracht.
Mit der Annahme des Islam wurde der Einfluss von Arabisch und Persisch auf die türkische Sprache deutlicher.
Ab Ende des 19. Jahrhunderts entstanden die gegenwärtigen türkischen Schriftsprachen wie Türkei Türkisch, Aserbaidschanisch und Kasachisches Türkisch, die alle auf türkischen Dialekten beruhen.
Auf der Welt werden rund 4000 Sprachen gesprochen. Türkisch ist die am meisten verbreitete siebte Sprache darunter. Mehr als 200 Millionen Menschen sprechen Türkisch.
Die Türken haben seit dem 8. Jahrhundert verschiedene Schriftarten benutzt.
Aber am meisten wurden das Goktürk uigurische, arabische und lateinische Alphabet verwendet.
Nachdem die Republik Türkei gegründet und die nationale Einheit gewährleistet wurde, hat man sich besonders zwischen 1923 und 1928 auf die Lösung des Alphabet-Problems in der Türkei konzentriert.
Der Gründer der Republik Türkei Mustafa Kemal Atatürk, der die Nutzung der westlichen Kultur als Bedingung für das Erreichen zeitgenössischer Standards betrachtete, führte 1928 anstelle des arabischen Alphabets das lateinische Alphabet ein, das der türkischen Sprache besser entsprach.
Die Sprachreform hielt mit der Gründung der Türkischen Sprachkommission 1932 durch Atatürk an.
Die Aktivitäten dieser Anstalt, die später in "Türkische Sprachgesellschaft" umbenannt wurde,
führten zu positiven Ergebnissen.
Es wurden wichtige Schritte bei der Ersetzung von arabischen und persischen Wörtern durch türkische Wörter unternommen.
Die Türkische Sprachgesellschaft arbeitet heute im Rahmen des 1983 gegründeten "Hohen Rats für Kultur, Sprache und Geschichte" unter neuen Vorschriften.
Die Ersetzung ausländischer Wörter durch türkische Elemente und die Bereicherung und Verschönerung der Sprache gehören zu den Aufgaben dieser Anstalt.
Das wichtigste Ergebnis der bislang durchgeführten Arbeiten zur türkischen Sprache ist, dass die Verwendung von türkischen Wörtern in der schriftlichen Sprache bis auf 75 bis 80% gestiegen ist, während dieser Anteil 1932 35 bis 40% betrug.
Dies ist der beste Beweis dafür, dass die von Atatürk eingeleitete Sprachreform vom Volk akzeptiert worden ist.
Copyright © Botschaft Republik der Türkei in Berlin
Weiter Infos erhalten Sie unter der türkischen Botschaft in Berlin: http://www.tcberlinbe.de/
Link´s:
http://www.tuerkei.tu-freiberg.de/data/TuerInformation.htm?PHPSESSID=c80bbd80623ecd7ad0917e0236821ec0
http://www.bmz.de/de/laender/partnerlaender/tuerkei/profil.html
http://www.interhome.ch/Länderinfo/Türkei/
http://www.weltum.de/weltum/geo/land/land.php?land_id=18
http://www.finetext.de/uebersetzungen-landinfo/Tuerkei.php
http://www.geldheinz.de/subs/tuerkei/geographie/index.php
http://kurt.norgaz.de/Tuerkei/01_01.php |
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Anmeldedatum: 08.08.2007 Beiträge: 491
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Verfasst am: Do 15 Nov, 2007 14:37 Titel: Kultur |
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Die Kultur der Türkei
Die heutige türkische Kultur ist eine Verschmelzung verschiedener Kulturen.
Dazu können u. a. die alttürkische Nomadenkultur Zentralasiens und Sibiriens,
die Kultur im osmanischen Reich mit ihren arabischen, byzantinischen und persischen Einflüssen
sowie die starke europäische Richtung seit Gründung der Republik durch Atatürk gezählt werden.
Kulturelles Zentrum des Landes bildet die Millionenmetropole Istanbul.
Der überwiegende Teil der türkischen Bevölkerung
ca. 98%‚ gehört dem ISLAM an (Muslime).
Davon sind etwa 60% Sunniten, die restlichen 30–35% Aleviten.
Nach anderen Schätzungen gibt es 70–75% Sunniten und 20 bis 25% Aleviten.
Außerdem leben in der Türkei 0,2% Christen (125.000) und 0,04 % Juden (23.000).
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten jedoch noch etwa 20% Christen
auf dem Gebiet der heutigen Türkei.
Die offiziellen Zahlen sind jedoch irreführend, weil jeder Einwohner der Türkei,
wenn er nicht explizit als einer anderen Religion zugehörig erklärt wird,
automatisch als Moslem erfasst wird.
Ein Gegenstück zum Kirchenaustritt gibt es nicht,
so dass auch Atheisten und Agnostiker offiziell als Moslems geführt werden.
Die Zahl der nicht religiösen Einwohner der Türkei ist daher nicht bekannt.
In der Türkei werden folgende Sprachen gesprochen wie mehr als 80% Türkisch (Amtssprache),
16–17% Kurdisch, 2% Arabisch, 1–2 % Zazaki (von den meisten Zazas als eigenständige Sprache gesehen, jedoch oftmals als kurdischer Dialekt bezeichnet) und sonstige Sprachen der Minderheiten (Aramäisch, Armenisch, Albanisch, Georgisch, Griechisch, Lasisch, Tscherkessisch).
Der Islam ist mehr als eine geistig - religiöse Grundhaltung. Islam, das bedeutet Hingebung in den Willen Gottes, und so ist er also nicht Religion als Privatsache, sondern ein soziales Regelwerk, der das bestimmende Element des alltäglichen, praktischen Lebens darstellt.
Der Islam ist die jüngste Weltreligion.
Er entstand um 607 n. Chr. und wurde von Mohammed Ibn Abdallah, später Prophet Mohammed,
zunächst in Mekka gepredigt.
Die zentrale Botschaft des Islam ist die Lehre von der Einheit und Einzigkeit Gottes (Allah).
Das Schicksal des Menschen (Mektub, Kismet) liegt ganz in der Hand Allahs,
ist von diesem vorbestimmt und vom Menschen selbst nicht zu ändern.
Die zweite fundamentale Aussage des Islam ist die Lehre von der Vermittlung der Aussagen und Gesetze Gottes durch Propheten, denen sich Gott offenbart hat.
Als Propheten betrachtet der Islam unter anderem aus dem Alten — und Neuen Testament (Abraham, Moses, Johannes den Täufer, Jesus). Mohammed wird in diese Reihe gestellt und als letzter und bisher wichtigster Prophet angesehen.
Die heilige Schrift des Islam ist der Koran.
Die große Verheißung des Islams besteht im Glauben an ein Leben nach dem Tod.
Am jüngsten Tag, dem Untergang der Welt, werden alle Menschen, die jemals auf der Erde gelebt haben, von Gott gerichtet werden.
Für jeden Menschen existiert eine vollständige Niederschrift seines Lebens,
anhand derer über Lohn und Strafe entschieden wird.
Gute Moslems werden im Paradies ewige Glückseligkeit finden,
sündige Menschen in die Hölle verdammt werden.
http://www.geldheinz.de/subs/tuerkei/kultur/index.php
Die türkische Kultur hat einen Hang zur Femininität
von Perihan Ügeöz und Ferhan Alesi
...
Die Station unserer heutigen Kulturerkundung ist das in der türkischen Kultur in der Tat weit verankerte Bedürfnis zur Herstellung und Offenbarung von Nähe.
Man könnte das auch mit Beziehungsorientierung umschreiben.
Das ist aber bitte nicht mit Sexualität zu verwechseln. Obwohl man in westlichen Landesteilen immer mehr Paare, vor allem junge Liebespaare sehen kann, die sich umarmen oder gelegentlich küssen, ist das Thema Sexualität in der türkischen Öffentlichkeit immer noch mit einigem Tabu besetzt.
Die Nähe bzw. Beziehungsorientierung, wovon hier die Rede ist, ist zwar durchaus mit Körperkontakt verbunden, aber die Geisteshaltung dahinter könnte man vielleicht eher als platonischer Art bezeichnen.
Auch wenn sich dem damit wenig vertrauten Auge zunächst vollkommen andere Assoziationen anbieten mögen, geht es doch bei den Nähe bzw. Beziehungsorientierung ausdrückenden Ritualen schließlich auch um Küsse und Umarmungen.
Wenn zum Beispiel vor allem Repräsentanten von sogenannten maskulinen Kulturen in der Türkei beobachten, daß nicht nur Frauen, sondern auch Männer sich mitten auf der Straße gegenseitig rechts und links auf die Wangen küssen und anschließend gar Arm in Arm laufen, kommen sie oft nicht umhin als zu denken, ob die Türken vielleicht durch die Bank schwul sind.
Es ist allerdings interessant, daß es vielmehr der Anblick von sich küssenden und umarmenden Männern ist und weniger von Frauen, die Gedanken mit homosexueller Assoziation mobilisieren.
Übrigens ist dieses Ritual mit Küssen auf die Wange, wenn Bekannte sich treffen und begegnen auch in der arabischen Welt verbreitet.
Der kleine Unterschied in der Ausübung besteht darin, daß man es in der Türkei meistens bei einem Wangenkuß beläßt. Hingegen findet in vielen arabischen Kulturen eine mehrfache Wiederholung statt.
Eine weitere Artikulationsform von Nähe ist eine obligatorische Art von"small talk". Gespräche werden selten damit begonnen, daß man sogleich mit dem eigentlichen Thema anfängt.
Zuerst macht man "small talk". "Nasýlsýn?" bzw. Nasýlsýnýz?" heißt "Wie geht es Dir?" bzw. "Wie geht es Ihnen?"und ist eine der Muß-Fragen zu Beginn eines jeden Gesprächs, und zwar vollkommen unabhängig davon, ob man sich für das Wohlbefinden der anderen Person tatsächlich interessiert oder nicht.
Es ist halt ein Ritual, das über Traditionen aus der kulturellen Neigung zur Nähe hervorgegangen ist.
Und je nachdem, wie manifest oder latent traditionsgebunden die Gesprächspartner sind, können sich an die Frage nach dem Wohlbefinden des Gegenübers auch weitere Fragen anschließen, wie etwa zum Wohlbefinden der Familie und anderen Verwandten bzw.zu sonstigen Belangen oder Belanglosigkeiten des Alltags.
Die Herstellung von Nähe zu Beginn von Gesprächen ist auch in der türkischen Geschäftswelt verbreitet.
Obgleich türkische Geschäftsleute unter ebensoviel Leistungs- und Zeitdruck stehen wie andere Geschäftsleute, die Zeit für ein small talk wird aber trotzdem genommen.
Andernfalls käme man sich sehr unhöflich vor, weil solange Unkenntnis über die kulturelle Ausprägung herrscht, dieses Ritual erst einmal eher als Ausdruck von Höflichkeit und Warmherzigkeit ausgelegt wird.
Nun stelle man sich aber in dieser Situation einen Geschäftspartner vor, der Vertreter maskuliner Kulturen ist, wie z.B. Deutsche oder gar Amerikaner, der noch dazu vom Wert "Zeit ist Geld" geprägt worden sind.
Wenn er vorher keine interkulturelle Einführung erfahren hat, sitzt er angsichts der auf ihn als Zeitvergeudung wirkenden Gesprächseinführungen seines türkischen Partners oft buchstäblich auf Kohlen und fragt sich, wann man nun endlich zum Kern der Sache kommen wird.
Vielfach besteht die Neigung, das Ganze auch als Ausdruck von Planlosigkeit oder mangelndem Ehrgeiz des türkischen Gegenüber auszulegen.
Wenn Vertreter maskuliner Kulturen schnell auf den Punkt kommen wollen, sind umgekehrt viele Türken der Auffassung, daß sie es mit sehr unhöflichen und groben Zeitgenossen zutun haben.
So versuchen schließlich beide Seiten, ihr Befremden über den Anderen mit der einfachsten aller Lösungen zu meistern: Sich gegenseitig mit Etiketten versehen.
http://www.istanbulpost.net/04/03/03/perihan.htm
Das besondere der anatolischen Kultur und ihre Rolle bei der Entstehung
der Westlichen Weltsicht
Ekrem Akurgal
Die Türkei gehört zu den drei, vier wichtigsten Ländern der Welt,
was die Fülle ihrer Altertümer betrifft, deren Schönheit und guten Erhaltungszustand,
sowie insbesondere deren Vielfalt.
Ebenso wie sich die ältesten Kulturen der Erde in Anatolien entwickelt haben,
ist auch das in der heutigen westlichen Zivilisation geltende freie Denken zusammen mit der Philosophie und ersten wichtigen Beispielen einer Grundlagenwissenschaft in diesem Landstrich entstanden.
Warum die Touristen in die Türkei kommen
Mindestens ein Drittel aller ausländischen Touristen kommt in unser Land wegen der Altertümer.
Jeder westliche Tourist hat in der Schule von der „Ilias“ des Homer gehört; deswegen will er Troja und Westanatolien sehen.
Er kennt aus den Geschichtsbüchern den wegen seiner Ohren berühmten phrygischen König Midas;
weiß vom sagenhaft reichen Lyderkönig Kroisos und der Liebe zwischen Kleopatra und Antonius.
Die Orte, wo sie gelebt haben, möchte er bereisen.
Die Christen träumen davon, in Ephesos die St. Johannes-Basilika und die Marienkirche zu besuchen, in Demre die Kirche des Heiligen Nikolaus, in Istanbul und Trabzon die Hagia Sophia, im Nordosten das Sümela-Kloster und in Mittelanatolien die 1001 Felsenkirche. Noch gebildetere westliche Intellektuelle preisen sich glücklich, die ägäischen Städte, in denen Philosophen wie Thales und Anaximander, Anaximenes, Heraklit und Anaxagoras, Dichter wie Mimnermos und Anakreon gelebt haben, kennenzulernen.
Die bekanntesten Helden der antiken Mythologie, die sich die westliche Welt angeeignet hat, sind Anatolier.
Viele europäische Touristen halten es für eine kulturelle Pflicht, die durch die Sage berühmten anatolische Städte aufzusuchen.
http://www.tcberlinbe.de/de/turkei/anatolischekulturrolle.htm
Kultur und Tradition in der Türkei
Beides ist in der Türkei sehr eng miteinander verbunden.
Alte Bräuche werden gepflegt und von Generation zu Generation übernommen.
Älteren Menschen wird sehr viel Respekt gezeugt, überhaupt geht man höflich und gesittet miteinander um.
Wir wollen versuchen, Ihnen die Kultur, Tradition und Gebräuche des Landes etwas näher zu bringen.
Die türkische Gastfreundschaft.
"Du kommst als Fremder und gehst als Freund!" So lautet ein türkisches Sprichwort.
Hiermit ist die weltbekannte herzliche Gastfreundschaft der Türken gemeint.
Eine Gastfreundschaft, wie sie wirklich selten auf der Welt ist.
Sie kommt von ganzem Herzen.
Sollten Sie einmal das Glück haben und bei einer Familie eingeladen werden, genießen Sie es.
Die Frau des Hauses wird an Speisen auffahren, dass sich der Tisch biegt. Man nimmt sich viel Zeit beim Essen.
Selbst der ärmste Bürger möchte seinen Gast (Konuk) auf beste Weise ehren.
Im übrigen ist die türkische Gastfreundschaft sehr großzügig.
Niemand erwartet von Ihnen als Ausländer, dass Sie mit allen Einzelheiten der türkischen Kultur vertraut sind.
Benehmen Sie sich einfach so, wie Sie sind und seien Sie nicht verkniffen oder verklemmt.
Wenn sie einen vermeintlichen kleinen Fehler machen, man wird darüber hinwegsehen.
Das blaue Auge
Jeder von Ihnen kennt es, hat es schon einmal irgendwo gesehen.
Ein blaues Auge. Aber wer kennt die Bedeutung, die das blaue Auge hat?
Warum man es trägt, oder irgendwo befestigt? Hier ist die genaue Erläuterung!
Die Türken sind ein abergläubiges Volk.
Deshalb lassen sich auch viele aus dem Kaffeesatz (Fal) oder aus der Hand lesen.
Vielleicht kommt etwas gutes dabei raus. Wer weiss?
Nach altem Volksglauben schützt man sich mit dem blauen Auge (genannt Boncuk) vor dem "bösen Blick", der vor allem Kleinkinder, Vieh, Fahrzeuge und alles Wertvolle und Schöne gefährdet.
Das blaue Auge gibt es in jeder Form. Als Amulett oder aber auch als Glasperle, als Armreif oder Halsband. Jedem, wie er es gerne hätte. Verantwortlich für den "bösen Blick" ist der übel wollende Neid.
http://www.antalya.de/kultur.htm
Nebeneinander: Der Islam und andere Religionen
http://www.politische-bildung-brandenburg.de/islam/religion/andere_religionen.htm
Kleiner Streifzug durch die Geschichte der Türkei
http://www.turkin.net/kunst_inhalt.php3?htm=kunst/turkin_geschichte.htm
Türkei-Informationen
http://www.tuerkische.com/suchen/T%FCrkei-Informationen
Türkei und ihre Menschen, Kultur und Religion
http://www.youtube.com/watch?v=gwgAbvoKgHw
Erdogan: „In der Türkei gibt es keine Unterdrückung“
http://www.kurdmania.com/News-sid-Erdogan-In-der-Tuerkei-gibt-es-keine-Unterdrueckung--566.html
Management ist eine Kunstsache
http://www.istanbulpost.net/04/04/01/perihan.htm
Kultur
http://www.urlaub-tuerkei-reise.de/tuerkei-kultur.php
06.11.2007
Claudia Roth erklärt uns die Türkei
http://www.spiegel.de/videoplayer/0,6298,23559,00.html
Antalya - Urlaubsort Nr. 1 im Mittelmeer
http://www.myvideo.de/watch/1505269
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Bernd Paul
Anmeldedatum: 02.12.2007 Beiträge: 2 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: So 02 Dez, 2007 21:02 Titel: |
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Hallo Mark,
danke für die Ausführungen, habe in meinem Reisepass 4 Seiten mit Türkeistempel voll. Bin erst am Mi zurück gekommen. Aber was hilft uns das jetzt weiter?
Selbst die Türken mit denen ich im letzten Monat in Bursa zu tun hatte egal ob geschäftlich als auch privat können nur noch den Kopf sengen und den selben schüteln. Einer meiner Stammwirte erteilt jedem Briten hausverbot um uns Deutsche davon zu überzeugen das die Türkei und der Türke als solcher nicht so sind wie wir glauben. Es hat auch nichts gebracht das wir auf den Mann eingeredet haben wie auf eine kanke Kuh
das keiner die Schuld bei Ihm oder dem Türken als solchen sucht ( Naja zumindest die wenigsten )
Die Lage ist auch vor Ort brisand da viele Türken auch Ihre Lebensgrundlagen den Bosburus hinunter gehen sehen.
Gruß Bernd _________________ Bernd Paul |
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Alexander Haupt
Anmeldedatum: 19.08.2007 Beiträge: 497 Wohnort: Bielefeld
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Verfasst am: So 02 Dez, 2007 21:52 Titel: |
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Ja, wenn man sich vor Augen führt, dass viele Menschen in Deutschland Türkei-Reisen stornieren oder gar nicht erst buchen wollen dann kann man das verstehen. Zumindest die Türken, die in der Tourismus-Branche arbeiten werden die Folgen schon spüren. Diese können aber nichts dafür. Es sind Opfer, die in dieser Situation um ihren "Lohn und Brot" gebracht werden könnten. Diese sehen tatsächlich ihre Lebensgrundlagen im Bosporus versinken.
Der Schuldige ist hier die Justiz oder ganz präzise dieses eine Gericht, welches von Anfang an in deiesm Fall Fehler und Schlampereien begangen hat, was dazu geführt hat, dass Marco seit nunmehr über sieben Monaten in Haft ist.
LG Alexander _________________ Marco, Du bist jetzt endlich frei.
Marco, Du bleibst in meinem Herzen! |
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Murat K.
Anmeldedatum: 20.11.2007 Beiträge: 133
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Verfasst am: So 02 Dez, 2007 22:23 Titel: |
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Hallo Alexander,
erst einmal den anderen Mitgliedern für das Einstellen dieser Texte und Links vielen Dank. Sie sind sehr interessant.
Ich glaube, dass die Auswirkungen des Falles von Marco auf die Tourismus-Branche arg überschätzt wird. Die "Kaufentscheidung" eines Konsumenten wird von vielen Faktoren beeinflusst. Ein singuläres Ereigniss wird natürlich Schatten auf diese Branche werfen, jedoch wird es alleine die Entscheidung des Konsumenten nicht dominieren.
Ein Beispiel: Die PKK übte in den vergangenen Jahren regelmäßig vor Beginn des Urlaubsaisons Terroranschläge in den beliebten türkischen Urlaubsorten, mit dem Ziel die erwarteten Touristen abzuschrecken. Und trotzdem stellte die Türkei in der Tourismus-Industrie dieser Jahre neue Rekorde auf. Auch zu meiner eigenen Verwunderung... Die neuen Rekorde wurden auch bei Skandal-Berichten über enttäuschte Touristen, verfallene Hotelanlagen usw. usf. gebrochen. Oft sagen diejenigen am Lautesten "Ich fahre nie wieder in die Türkei.", die in ihrem Leben nie in der Türkei Urlaub gemacht haben.
VG |
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Phädra
Anmeldedatum: 14.09.2007 Beiträge: 401 Wohnort: Baden-Württemberg
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Verfasst am: So 02 Dez, 2007 22:56 Titel: |
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| Murat K. hat Folgendes geschrieben: |
Ich glaube, dass die Auswirkungen des Falles von Marco auf die Tourismus-Branche arg überschätzt wird. |
Das ist wohl richtig. Für unsere "Zwecke" genügt aber vollkommen, dass die Reiseveranstalter Angst vor einem Umsatzeinbruch haben (und man den Fall M. deshalb schneller abschließen will)...Wenn der Umsatzeinbruch dann nachher nicht eintritt (im Sommer, wenn M. hoffentlich wieder daheim ist), um so besser für die Leute, die mit der Sache gar nichts zu tun haben... _________________ Iudices iusti sint!! |
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Andreas
Anmeldedatum: 07.08.2007 Beiträge: 2502 Wohnort: Hamburg (Harburg) 21075
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Verfasst am: So 02 Dez, 2007 22:56 Titel: |
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@ Murat K.
Das ist wahr!!!
@all:
bitte- will hier keine Partei ergreifen, aber fangt nicht wieder mit Diskussionen an.... _________________ ..."muh"? |
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Emilie Erdbeer
Anmeldedatum: 26.10.2007 Beiträge: 491 Wohnort: Hamburg (Harburg) 21079
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Verfasst am: Mo 03 Dez, 2007 00:17 Titel: |
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"Du kommst als Fremder und gehst als Freund!" So lautet ein türkisches Sprichwort.
Hiermit ist die weltbekannte herzliche Gastfreundschaft der Türken gemeint.
Eine Gastfreundschaft, wie sie wirklich selten auf der Welt ist.
Sie kommt von ganzem Herzen.
Sollten Sie einmal das Glück haben und bei einer Familie eingeladen werden, genießen Sie es.
Die Frau des Hauses wird an Speisen auffahren, dass sich der Tisch biegt. Man nimmt sich viel Zeit beim Essen.
Selbst der ärmste Bürger möchte seinen Gast (Konuk) auf beste Weise ehren.
Das kann ich echt nur bestätiegen.
Selbst die Türken mit denen ich im letzten Monat in Bursa zu tun hatte egal ob geschäftlich als auch privat können nur noch den Kopf sengen und den selben schüteln. Einer meiner Stammwirte erteilt jedem Briten hausverbot um uns Deutsche davon zu überzeugen das die Türkei und der Türke als solcher nicht so sind wie wir glauben. Es hat auch nichts gebracht das wir auf den Mann eingeredet haben wie auf eine kanke Kuh
das keiner die Schuld bei Ihm oder dem Türken als solchen sucht ( Naja zumindest die wenigsten )
Die Lage ist auch vor Ort brisand da viele Türken auch Ihre Lebensgrundlagen den Bosburus hinunter gehen sehen.
Darum bin ich persöhnlich auch der meinung das ein Boykott nichts bringt.
Denn dieser wird eh nur die falschen treffen.
LG Bine _________________
Leben ist das was einem zustößt, während man auf die Erfüllung seiner Träume wartet ! |
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