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klaus
Anmeldedatum: 12.08.2007 Beiträge: 547 Wohnort: Hagen
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Verfasst am: So 25 Nov, 2007 12:02 Titel: Gebete und Bibelverse |
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"Was du getan hast, einer meiner geringsten Brüder,
das hast du mir getan "
_________________ Marco ! Wir alle mögen dich von ganzem Herzen !!!
Diese gelbe Schleife, steht für die Solidarität zu Marco und seiner Familie |
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Google
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Verfasst am: Titel: Anzeige |
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Tutulla
Anmeldedatum: 06.09.2007 Beiträge: 42
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Verfasst am: So 25 Nov, 2007 12:06 Titel: Fulda |
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Seit gestern brennt eine Kerze im Fuldaer Dom für Marco _________________ Wer nicht kann, was er will, muss wollen was er kann ( Leonardo da Vinci ) |
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Timna007
Anmeldedatum: 30.09.2007 Beiträge: 357 Wohnort: 5120 Trimmelkam - Oberösterreich
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Verfasst am: So 25 Nov, 2007 12:07 Titel: |
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Von guten Mächten
Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last,
ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen
das Heil, für das Du uns bereitet hast.
Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus Deiner guten und geliebten Hand.
Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört Dir unser Leben ganz.
Laß warm und still die Kerzen heute flammen,
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.
Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.
Von Dietrich Bonhoefer _________________ Liebe Grüße Ute
Für Wunder muss man beten, für Veränderungen muss man arbeiten! (Th. von Aquin) |
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Renate
Anmeldedatum: 02.10.2007 Beiträge: 699 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: So 25 Nov, 2007 13:06 Titel: |
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Nein, bleib nicht stehen!
Es ist eine göttliche Gnade, gut zu beginnen.
Es ist eine größere Gnade, auf dem guten Weg zu bleiben.
Aber die Gnade der Gnaden ist es, sich nicht zu beugen und - ob auch zerbrochen und erschöpft - vorwärts zu gehen bis zum Ziel.
(Helder Camara, brasilianischer Befreiungstheologe) |
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Karbri
Anmeldedatum: 12.10.2007 Beiträge: 311 Wohnort: Duisburg
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Verfasst am: So 25 Nov, 2007 13:54 Titel: |
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| Bitte gib' Marco die Kraft und Stärke eines Nelson Mandelas diese furchtbare Zeit zu überstehen. |
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klaus
Anmeldedatum: 12.08.2007 Beiträge: 547 Wohnort: Hagen
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Verfasst am: So 02 Dez, 2007 11:30 Titel: |
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Hallo Jala
Heute am 1 . Advent könnten wir einige tröstende kirchliche Worte
für Marco gebrauchen.
Wenn es deine Zeit erlaubt, währen bestimmt viele
Menschen damit Einverstanden..
Viele liebe Grüße
Zum 1. Advent
Klaus _________________ Marco ! Wir alle mögen dich von ganzem Herzen !!!
Diese gelbe Schleife, steht für die Solidarität zu Marco und seiner Familie
Zuletzt bearbeitet von klaus am So 02 Dez, 2007 19:07, insgesamt einmal bearbeitet |
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Emilie Erdbeer
Anmeldedatum: 26.10.2007 Beiträge: 491 Wohnort: Hamburg (Harburg) 21079
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Verfasst am: So 02 Dez, 2007 16:58 Titel: |
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Bitte geb Marco die Kraft das
durchzustehen und nicht zu verzweifeln
geb Marcos Eltern Mut und stärke
das sie weiterhin Marco
so zur seite stehen können
geb all seinen Helfern
groß und klein die stärke
weiter zu machen
geb Cahrlott und ihrer Mutter
Mut auf den rechten Weg
zurückzukehren
Und geb dem Richter
des türkischen Gerichtes
die Weisheit t die richtige Entscheidung
zu treffen.
Wir haben heute auch wieder ein Licht für Marco neben unseren Adventskrnz stehen so das heute zwei lichter btrennen. _________________
Leben ist das was einem zustößt, während man auf die Erfüllung seiner Träume wartet ! |
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JALA
Anmeldedatum: 12.08.2007 Beiträge: 364
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Verfasst am: So 02 Dez, 2007 18:50 Titel: Das Licht scheint in der Finsternis |
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Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
Liebe Gemeinde,
Licht scheint in der Finsternis – so lesen wir es im Johannesevangelium. Das ist die Botschaft von Weihnachten! Finsternis sieht die Bibel dabei ja sehr realistisch. Die Weihnachtsgeschichte blendet gerade nicht aus, was es an Finsternis in dieser Welt gibt, eine Familie auf der Flucht, Armut, Menschen ohne Zuflucht.
Heute denken wir da alle wohl zuallererst an Marco.
Der 17-jährige Marco befindet sich seit Ostern in Antalya/Türkei in Haft.
Und heut ist der 1. Advent
Über 230 Tage im Gefängnis, ohne Urteil in Untersuchungshaft
Tag für Tag in Ungewissheit, in Angst wie es weiter geht.
Fern von der Heimat , selten vertraute Worte hörend.
Das ist wahrhaftig Finsternis!
Endlich sollten doch alle gelernt haben, dass sie zur Konfliktentschärfung beitragen müssen und nicht auch noch Öl in das Feuer von Auseinandersetzungen gießen.
Da erscheint bei mir eine neue Finsternis, wenn ich hier im Forum lese.
Die Botschaft von Weihnachten steht dagegen auf und sagt: Gott ist nicht weit weg, irgendwo ganz fern von uns. Gott kommt als Kind zur Welt. Ein Kind, das ist ganz besonders verletzbar, das wissen wir. Kinder sind verletzbar. Gott macht sich verletzbar als Kind in dieser Welt.
Ein Kind. Kein großer imposanter Herr, kein Kriegsheld. Ein Neugeborenes. Gott macht sich selbst verletzbar, wird uns Menschen nah. Diesem Gott können wir uns anvertrauen. Liebe Gemeinde, das Kind in der Krippe, die Verletzlichkeit des Lebens, stellen einen Widerspruch dar gegen das Toben der Gewalt, gegen die Macht der Gewehre und der Bomben. Frieden meint ja: Menschen können ohne Angst leben, haben Nahrung und Obdach, Bildung für ihre Kinder, Gesundheitsversorgung. Als Christinnen und Christen haben wir in diesen Tagen die Hoffnung wach zu halten, dass das möglich ist auf dem Planeten Erde. Gegen alle Finsternis zünden wir Licht an, erzählen die Geschichten weiter von der Zukunft Gottes, in der Ungerechtigkeit und Geschrei ein Ende haben werden. Das meinen die Lichter zur Weihnachtszeit: Es gibt Hoffnung in dieser Welt.
Ich denke nicht an die grellen Lichter, die vielerorts in den Fenstern rot – gelb – grün – blau im Zickzack leuchten. Das erscheint mir eher als ein Stressphänomen. Das lenkt ab von den großen Fragen dieses Lebens. Gottes Licht meint eine Hoffnung, die Menschen in Dunkelheit erreicht. Solche auch in den Quartieren der Einsamkeit, die an Weihnachten keinen Menschen haben, mit dem sie sprechen können. Diejenigen in unserem Land, die Angst haben vor der Dunkelheit der Krankheit, der Einsamkeit. Das Licht der Hoffnung Gottes wird schnell belächelt in unserer Zeit. Von „Gutmenschen“ ist dann die Rede und von „Weltverbesserern“. Was aber wäre, wenn wir alle „Bösmenschen“ und „Weltverschlechterer“ wären? Mir liegt daran, dass wir die Hoffnung wach halten, dass ein Miteinander in Gerechtigkeit und Frieden möglich ist. Nein, das ist nicht naiv. Das hat uns das Kind in der Krippe vorgelebt, das selbst Armut und Flucht, ja das Leiden am Kreuz kannte. Jesus hat dem Ausländer und dem Zöllner, der blutflüssigen Frau und der Hure die Hand ausgestreckt und ihnen gezeigt: „Du bist Kind Gottes, Kind Gottes wie ich."
Es geht darum, dass wir die Hoffnung wach halten. Ja, ein Miteinander ist möglich! Auch ein Miteinander von Christen und Muslimen, von Afrikanern und Europäern. Das sind Lichter der Hoffnung, wie wir sie Weihnachten in unseren Häusern entzünden. Gerade in unseren Tagen braucht unsere Welt Menschen, die das Licht der Hoffnung auf Frieden am Leuchten halten.
Wenn wir endlich den Mut hätten zu einer Kontrastperspektive, zu einer Gegenkultur, wie die Bergpredigt sie entwirft. Gut wäre das, wenn wir für Gerechtigkeit und Frieden eintreten, für Gewaltüberwindung und Bewahrung der Schöpfung mit der angemessenen Gelassenheit, Hoffnung und auch Heiterkeit des Glaubens. Da stehen wir in der Tradition des Kindes in der Krippe, das für uns das Licht der Welt ist. Ja, es scheint, mitten in der Finsternis.
Und auch durch dich und mich.
Amen.
Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
Herr, unser Gott,
Las auch Marco die Adventliche Wärme spüren,
Die Wärme der Kerzen, die wir für ihn entzünden,
Die Wärme, die du ihm in der Taufe versprochen hast.
Sei du mit deinem Segen bei Marco.
Amen
Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. |
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Steff
Anmeldedatum: 04.10.2007 Beiträge: 443 Wohnort: Dortmund
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Verfasst am: So 02 Dez, 2007 23:01 Titel: |
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| Danke, Jala. |
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SabineHH
Anmeldedatum: 20.11.2007 Beiträge: 118 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: Di 04 Dez, 2007 22:27 Titel: Gedicht für Marco |
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Ein kleiner Herr, der du gekommen bist, im Elend, wir bauen auf dich und deine Zukunft und schenken dir unser ganzes Vertrauen.
Wir warten auf dich, bis du groß und allmächtig bist, alle Welt übersiehst und überall die Liebe als Statthalter einsetzt, damit das Kommende für uns ertragbar wird und das Jahrhundert keine Schreckenskammer.
Kleiner Herr, ich wünsche mir eine Welt der Stille, der Liebe, des Friedens mit einer sanften Gesellschaft, die zufrieden und glücklich Anfang und Ende lebt.
Für Marco. _________________ Marco, wir stehen immer hinter Dir. Du hast einen festen Platz in meinem Herzen. |
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